Schlüsselqualifikation Faulheit & Inkompetenz als Erfolgsrezept: Das Peter-Prinzip

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09.05.2011 7515 Leser 4 Debatten 396 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 41 Sekunden

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„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen…. Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.”

Nur die Guten arbeiten…

Tobi von der Wollmilchsau hat mich vor einiger Zeit auf dieses schöne Video aufmerksam gemacht.  Das sogenannte Peter-Prinzip wurde mit Notizen von Laurence J. Peter durch Raymond Hull in seinem Buch The Peter Principle formuliert.

Weitere Infos dazu bieten Wikipedia oder diese schöne Seite. Der gleichnamige oben eingebettete Kurzfilm von Kathrin Albers, Jim Lacy und Nils Hartlef bekam den Wirtschaftspreis 2007.

Folgerichtig arbeiten in diesem System die anderen: Nämlich diejenigen Mitarbeiter, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben. In  seinem“Dilbert-Prinzip“ geht der Cartoonist Scott Adams sogar noch einen Schritt weiter:

Die Inkompetenten werden befördert

Er sagt, dass Firmen absichtlich ihre inkompetenten Mitarbeiter ins mittlere Management befördern, weil sie dort am wenigsten Schaden anrichten können. Oder wie Adams es formuliert: „Die Führungsetage ist ein Versuch der Natur, Idioten aus dem Produktionsprozess rauszuhalten.

Was daraus zwangsläufig folgt, ist das, was ich auch schon zum Thema Perfektionismus geschrieben habe: Wer seine Arbeit immer besonders gut macht, hat auf der Karriereleiter das Nachsehen! Was man stattdessen tun muss, um Karriere zu machen, beschreibt Buchautor Hermann Rühle:

Faul ins Management

Warten Sie ab, bis sich etwas von selbst erledigt hat. Wenn nicht, laufen Sie zur persönlichen Hochform auf und bekommen es schnell noch hin. Warten Sie, bis es ein Anderer erledigt hat. Die Arbeit geht schließlich dorthin, wo sie getan wird. Verzichten Sie möglichst darauf, dort zu sein.

Kurz: Das wahre Erfolgsrezept ist, seine Arbeit möglichst von anderen machen zu lassen. Das ist auch eine Kernaussagen des oben gezeigten Videos: Demnach gehört Faulheit zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen fürs Management, weil diese Mitarbeiter aus reiner Faulheit nach der einfachsten, ökomomischsten Lösung suchen.

Immer schön einen auf Blöd machen!

Intelligenten, engagierten Leuten bleibt da nur eine Lösung – und auch die verrät der Film: Inkompetenz vortäuschen, um befördert zu werden. Denn offenbar bevorzugen Chefs inkompetente Mitarbeiter, um ihre eigene Position nicht zu gefährden.

Also immer schön einen auf blöd machen, dann klappts auch mit der Beförderung! Erinnert mich übrigens an Corinne Maier und einen Blogpost, den ich vor einiger Zeit mal zum Karrierhindernis Intelligenz verfasst hab. (Achtung: Natürlich ist der Beitrag durchaus ironisch gemeint…)

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  2. Tanja Handl

    Ein absolut witziges Video. 🙂

    Ich halt’s ja mehr mit Arbeiten, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, wie gut man das Nichtstun eigentlich aushält. Alle, die’s mit Peter nicht so haben, sondern eher das Produktivitäs-Prinzip bevorzugen, kann ich zumindest unseren neuen Blogartikel empfehlen: http://www.beyond-9to5.de/984/produktivitaets-profi-werden/ Da steht zwar nicht drin, wie man sich bis zur Stufe der eigenen Inkompetenz hocharbeitet, aber dafür, wie man aus dem Tag ein bisschen mehr rausholen kann.

    Liebe Grüße & danke für die nette Aufheiterung,
    Tanja

  3. Simone Janson

    Schlüsselqualifikationen #Faulheit & #Inkompetenz – wie geht #Erfolg & #Beförderung nach dem #PeterPrinzip?

  4. Holger Froese

    Schlüsselqualifikation Faulheit & Inkompetenz als Erfolgsrezept: Das Peter-Prinzip #Business
    Kommentiert auf Twitter

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