Nicht nur für Social Media Freaks: 12 Tipps für Bewerbungen, die Interesse wecken

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Auffällig muss eine Bewerbung sein, damit sie Leute wie den Blog-Manager von Daimler interessiert. Aber negativ auffallen, z.B. durch formale Fehler oder zu Privates darf sie nicht. Eine Gradwanderung, die Einfallsreichtum, Mut aber auch Fingerspitzengefühl erfordert. 12 Tipps, die man beachten sollte.

Das Erfolgsrezept zu einer kreativen Bewerbung: Sich zunächst ausführlich über Zielperson und Zielunternehmen informieren – mit Social Media hat man dazu ein hervorragendes Instrument in der Hand. Und dann den richtigen Ton treffen.

Zielperson richtig einschätzen

Dadurch kann man zumindest voreinschätzen, ob in dem jeweiligen Unternehmen eine kreative Bewerbung ankommt – oder ob das Umfeld doch zu konservativ ist.

Natascha Müller, die Uwe Knaus aus dem Web konnte, lag richtig. Uwe Knaus hat heute die Bewerbung von Natascha Müller und seinen ersten Eindruck hier im Blog nochmals zusammfassend kommentiert:

“Schockiert” war ich nicht wirklich. Im Gegenteil: ich hab zuerst Tränen gelacht. Dann habe ich mir überlegt, was dahinter stecken könnte; Fakebewerbung oder ernst gemeint. Im Nachhinein betrachtet muss ich zugeben, dass mich eine solche Bewerbung stärker anspricht als Standardformulierungen wie beispielsweise “Ich bin zuversichtlich, dass sich meine Fähigkeiten und Erfahrungen als Gewinn für die Soundso AG erweisen können”.

12 Tipps zum Nachmachen

  • Branche und Ansprechpartner: Branche und Ansprechpartner müssen stimmen. Frech geht in kreativen Bereichen – im konservativen Umfeld sind eher tradtionelle Bewerbungen angebracht.
  • Informationen einholen: Damit man nicht in den Fettnapf tappt, sollte man vorher so viele Informationen über das Unternehmen und den Ansprechpartner einholen wie möglich.
  • Formal Korrekt: Kreativ hin oder her: Die Bewerbung sollte keine Rechtschreibfehler enthalten, auch die Anrede sollte stimmen.
  • Der Ton macht die Musik: Bleiben Sie auch in der Sprache formal Korrekt: Vermeiden Sie Vertraulichkeiten oder Umgangssprache, das wirkl nicht kreativ sondern aufdringlich!
  • Kreative Verpackung: Viele Bewerbungen werden gleich aussortiert: Sorgen Sie daher dafür, dass die Bewerbung auch positiv optisch aus dem Rahmen fällt.
  • Schockeffekte: Ein erster Schockeffekt – etwa die zunächst negative Assoziation mit einem Abhängigen – darf sein. Voraussetzung: Es muss zu Branche passen!
  • Witzigkeit siegt: Kreativ ist vor allem amüsant – ein Personaler, der Tränen lacht, ist schonmal ein guter Anfang!
  • Engagement zeigen: Zeigen Sie Selbstbewusstsein und Engagement – keiner will eine kreative Bewerbung an deren Ende steht „Ich hoffe auf Ihre Unterstzützung“.
  • Privates bleibt privat: Sie können kreativ sein, sogar provokant: Ihr Privatleben gehört nicht in die Bewerbung.
  • No Sex please! Sex sells – aber nicht bei Bewerbungen! Erotische Anspielungen können richtig peinlich werden!

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Kommentare & Reaktionen

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  • Katha

    Ja, das ind wirklich brauchbare Tipps aber die Bewerbung schreibt sich leider dennoch nicht mal eben so. Also ich habe davor ziemlich großen Respekt, daher werde ich mir nun von einem Bewerbungsservice helfen lassen. Bei meiner Recherche bin ich auf folgende Seite gestoßen http://www.deinebewerbung.de/
    Die wirken auf mich sehr seriös.

    • http://simone-janson.de Simone Janson

      Danke – auch für den Tipp. Natürlich ist es sinnvoll, eine anständig Bewerbung zu schreiben. Leider gehen viele formal korrekte Bewerbungen schlicht unter. Es gibt natürlich auch die Gegenseite, wo das Unternehmen froh ist, wenn es überhaupt formal korrekte Bewerbungen bekommt.

      Dazu gibt es unzählige kostenlose Informations-Seiten im Netz. Bei der von dir angesprochene Seite hingegen ist die Dienstleistung kostenpflichtig, das Layout wirkt wie das einer schnell und billig aus dem Boden gestampften Abgreif-Seite – und einen konkreter Ansprechpartner fehlt, es wird nur der ziemlich anonyme Kundenservice angegeben.

      Seriös sieht anders aus, Finger weg!

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