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Serie – so würde Hitchcock präsentieren: Warum es so wichtig ist, spannend zu präsentieren



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Erinnern Sie sich an die Filme von Alfred Hitchcock? Vertigo, Der Fremde im Zug, Das Fenster zum Hof, oder Über den Dächern von Nizza? Schon eine Weile her, doch immer noch stehen einige seiner Meisterwerke in der Liste der besten 250 Filme aller Zeiten. Erfolg & Management  Strategie Konzept Rhetorik Präsentieren


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Hier schreibt für Sie: Michael Moesslang ist Dozent an der St. Galler Business School, BAW & Hochschule München, Top 100 Excellence Trainer, Coach & Autor. Profil

Und sind ein Musterbeispiel für Spannung. Präsentationen dagegen sind oft dröge und langweilig. Bei spannenden Präsentationen würden mehr aufpassen, dachte ich mir, und bin bei der Suche nach Techniken und Tricks schnell auf den „Master of Suspense“ gestossen: Sir Alfred Hitchcock.

Die Zuhörer in seinen Bann ziehen

Wer es versteht, seine Zuhörer in den Bann zu ziehen, der wird mehr Erfolg haben. Denn der Alltag vieler Präsentationen ist leider geprägt von Teilnehmern, die unkonzentriert sind, nebenher Mails lesen oder mit Müdigkeit kämpfen. Und manchmal verlieren.

Sind sie jedoch wenig aufmerksam wird die Präsentation schnell zur vergeudeten Zeit, was obendrein fürs Unternehmen sehr teuer wird. Und wer ist schuld daran? Desinteressierte, gestresste Teilnehmer?

Der Täter ist immer der Präsentator!

Nein, es ist einzig und alleine der Präsentator, der die Verantwortung für die Aufmerksamkeit der Zuhörer und damit für den Erfolg seiner Präsentation hat. Denn Teilnehmer, die nicht zuhören, schweifen ab, weil es zu langweilig ist.

Eine der Ursachen für Langeweile ist eine monotone Vortragsweise. Monotone Sprechweise mit wenig Mimik, Gestik und Blickkontakt ist leider nicht gerade selten. Je lebendiger ein Präsentator spricht, desto leichter ist es fürs Publikum zu folgen.

Aufbau & Vorbereitung

Die zweite Ursache liegt in Aufbau und Vorbereitung der Präsentation. Sicher ist es etwas mehr Arbeit, eine Präsentation professionell vorzubereiten. Doch die übliche Methode versagt allzu häufig: Die Dateivorlage wird in PowerPoint geöffnet, Textcharts mit Bulletpoints werden mit Stichworten – oder noch schlimmer mit ganzen Sätzen gefüll.

Dann wird noch ein wenig an der Reihenfolge gearbeitet, das ein oder andere Produktfoto oder Kuchendiagramm dazu und das war’s auch schon. Bei der Präsentation selbst wird dann der Text lediglich vorgelesen und ein wenig kommentiert. Ich nenne das eine Lesentation. Die Wirkung am untersten Level, der Erfolg ebenfalls.

Spannend wie ein Hitchcock-Film

Eine Präsentation könnte so spannend sein, wie ein Hitchcock-Film. Eine Dramaturgie, die von Anfang an einen Spannungsbogen aufbaut, Suspense wie das in der Fachsprache heißt. Folien und eine Sprache, die diese Spannung ebenso unterstützt, wie es die Dialoge, die Bilder und die Musik in den Meisterwerken Hitchcocks tun.

Und schon sind die Zuhörer gefesselt, wie damals die Besucher der Kinos oder heute noch die Zuschauer spät nachts, wenn alte Hitchcock-Filme wiederholt werden.

Jeder kann präsentieren wie Hitchkock!

Um die Techniken Hitchcocks in Präsentationen einzusetzen braucht man weder Regisseur noch Schauspieler zu sein. Jeder kann präsentieren wie Hitchcock, wenn er die Suspense, Tension oder die Plot Point-Methode kennt und einsetzt.

Wenn er mit Bildersprache und Wirk-Rhetorik Kopfkino erzeugt. In drei weiteren Beiträgen werde ich Ihnen in aller Kürze diese Methoden näher bringen.

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