Tipps vom Gedächtnis-Weltmeister: Informationen in Bildern denken – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Tipps vom Gedächtnis-Weltmeister: Informationen in Bildern denken



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Nie mehr dumm dastehen, wenn Sie jemanden treffen und seinen Namen vergessen haben! Wenn Sie zu allen Namen Bildern überlegen, dann werden Sie in Zukunft immer wissen, wen Sie kennen gelernt haben. Um die Personen dann aber mit dem richtigen Namen anzusprechen fehlt noch ein Schritt.


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Hier schreibt für Sie: Boris Nikolai Konrad ist Speaker, Gedächtnistrainer, Gedächtnis-Weltmeister und mehrfacher Weltrekordhalter im Namen-Merken. Profil

Leider wird genau der oft übersehen! Und dann steht da der Kunde vor einem, aber der Name ist trotzdem nicht da. Ist die Peinlichkeit akzeptiert und nochmal nach dem Namen gefragt, kommt das „Aha!“. Das Bild ist wieder da… War also alles umsonst? Natürlich nicht.

Menschen „verbildern“

Aber die Bilder für die Namen sind nur dann nützlich, wenn Sie auch mit den Menschen verknüpft sind. Dafür müssen Sie diese aber auch in ein Bild umwandeln. „Und wie soll das jetzt gehen?“ fragen Sie zu Recht.

Es geht jedenfalls nicht wie beim Fotoapparat: Auch wenn wir jemanden konzentriert ansehen, brennt sich kein exaktes Abbild in unserem Hirn ein. Der visuelle Eindruck ist flüchtig und schnell vergessen, wenn wir woanders hinschauen.

Was macht denn der da?

Der Trick: Sie müssen sich die Person vorstellen, wie Sie in Ihrer Vorstellung etwas macht, was Sie gerade nicht wirklich tut. Dadurch merken Sie sich automatisch den Gesamteindruck der Person, setzen wiederum Ihr Vorstellungsvermögen und Ihre Fantasie ein.

Und was lassen Sie die Person tun? Natürlich etwas mit dem Bild des Namens. Herrn Bauer lassen Sie also in Ihrer Vorstellung auf einem Traktor ein Feld bearbeiten. Frau Baum einen Baum hochklettern. Herrn Eimertz einen Eimer befüllen und Frau Aydin ein Ei bringen, wie einen Diener (Ei-dien für Aydin).

Ist das nicht unhöflich?

Gelegentlich werde ich gefragt, ob das nicht unhöflich ist. Ich finde: Ganz im Gegenteil! Sie wissen, dass der Name maximal vor Generationen einen Vorfahren beschrieb, aber nichts mit seinem heutigen Träger zu tun hat.

Sie wissen, dass Ihr Bild erfunden ist und nur dazu dient, sich den Namen zu merken. Und wenn Sie beim nächsten Treffen darüber den Namen wissen, ist doch ihr Ziel erreicht. Sollten Sie wegen des lustigen Bildes auch noch automatisch lächeln, umso besser!

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