Geben und Nehmen: Die Formel für ein lebenswertes Leben? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Geben und Nehmen: Die Formel für ein lebenswertes Leben?



„Was? Ich soll einen Euro spenden! Wer hilft mir denn, wenn ich Hilfe brauche“, ereifert sich Thomas, „ihr spinnt wohl.“ Recht hat er, der Thomas, denn wenn es uns mal schlecht geht, stehen wir auch allein da, oder? Man kann doch nicht die ganze Welt retten.


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Hier schreibt für Sie: Sylvana Pollehn leitet als Managerin ein Restaurant mit 40 Mitarbeitern. Profil

Da stehen sie, die drei Freunde, und diskutieren. Erika fragt: „Wie viel Gutes soll man tun? Wo fängt es an und wo endet es? Schließlich kann ich ja nicht die ganze Welt retten.“ Susi meint: „Na ja, wenn aber jeder so denkt, wer macht dann überhaupt noch etwas für die, die dringend Hilfe brauchen?“

Alibi fürs Nichtstun

Skandale über Spendengelder verunsichern und lassen ehrliche und engagierte Aktionen in den Hintergrund rücken. Manchem verschafft das ein Alibi fürs Nichtstun. Das ist schade. Denn viele wichtige Projekte brauchen jede finanzielle Hilfe.

Auch ich spende natürlich nicht wild drauf los – wäre ja blauäugig – aber der eine oder andere Euro fließt schon in mein ausgewähltes Herzprojekt.

Fangen wir bei den Kindern an

Wo liegt unsere Zukunft? Wo wächst sie und wo gestalten wir sie mit? Finden Sie auch, dass alles bei den Kindern beginnt? Ist es nicht so, dass sie uns am allernötigsten brauchen, weil sie sich nicht allein behelfen können? Und ist es nicht so, dass sie uns im Alter zur Seite stehen?

Jetzt denkt mancher bestimmt: Träum weiter. Das tun sie nie. DOCH, sie werden es tun, wenn wir schon jetzt dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Wenn wir ihnen schon jetzt beibringen, was gegenseitige Hilfe bedeutet und ihr Herz öffnen, für die wichtigsten Dinge dieser Welt: „menschlich bleiben – nur das zählt“.

Ein lebenswertes Leben – nur eine Vision?

Heute legen wir den Grundstein für die Welt von Morgen. Zukunfts-Mission – hört sich hochtrabend an – ich weiß. Jedoch drückt es alles aus. Wir müssen heute begreifen, dass ohne unser engagiertes Tun, ein lebenswertes Morgen nur eine Vision bleibt.

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut“, LAOZI.

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