Mein Essay bei changeX Genossenschaften als Rechtsform für das Internetzeitalter – Teil 2: Warum Links wieder „in“ ist! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Mein Essay bei changeX Genossenschaften als Rechtsform für das Internetzeitalter – Teil 2: Warum Links wieder „in“ ist!



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Nicht erst, seit Frank Schirrmacher öffentlich darüber nachgedacht hat, dass die Linke recht hat, ist Links sein wieder in: Denn dank den aktuellen Entwicklungen im Intenet ist bei Unternehmen radikales Umdenken gefragt: spezielle Produkte und Dienstleistungen statt Massenmarkt, kommunikatives Miteinander statt Werbekampagnen, Kooperation statt Konkurrenz, solide Finanzierung statt überzogener Kredite. Dafür gibt es sogar eine eigene Rechtsform – aber die war bislang völlig unpopulär.


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Unabhängigkeit macht kostengünstig

Freiberufler aus der IT-Branche gründeten 2004 in Bremen einen Dienst, um ihren Mitgliedern IT-Projekte zu vermitteln. Grundgedanke war, sich von professionellen Vermittlern unabhängig zu machen.

Denn auf dem deutschen IT-Markt werden Spezialisten in der Regel durch Personalagenturen oder Projektbörsen vermittelt, die daran kräftig mitverdienen: „Wir wollen diesen Zwischenhandel durch Direktvermarktung ausschalten und damit das Einkommen der Mitglieder, aber auch deren Wettbewerbsfähigkeit erhöhen“, erklärt Vorstand Manfred Feige die Motivation.

Da die Jariva eG jeden Spezialisten persönlich kennt, kann sie passgenau Kunden, Projekte und Experten zusammenbringen – schneller und effizienter als große Vermittler. Und die Freiberufler können ihren Kostenvorteil an ihre Kunden weitergegeben. Mehr noch: Durch Arbeitsteilung und Kooperation sind die Mitglieder in der Lage, auch größere und komplexere Projekte anzunehmen.

Unterschied zur Aktiengesellschaft

Jariva sorgt sogar für eine Vertretung bei Krankheit. Und: Gerade bei Problemen und Krisen hilft sich die Gemeinschaft gegenseitig, weil die Genossen mit Rat und Tat zur Stelle sind. Jariva hat sich dabei ganz bewusst für die Gesellschaftsform der Genossenschaft entschieden: „Wir wollten gemeinsam Synergien nutzen. Und der Lebenszweck einer Genossenschaft ist nun mal, ihre Mitglieder wirtschaftlich zu fördern“, sagt Vorstand Feige.

Genau das ist es auch, was Genossenschaften von anderen Rechtsformen wie zum Beispiel der Aktiengesellschaft unterscheidet: Zwar haben beide Gesellschaftsformen Aufsichtsrat und Vorstand sowie als höchstes Gremium die Generalversammlung, die bei der AG allerdings Hauptversammlung heißt. Und bei beiden Gesellschaftsformen erwirbt man Geschäftsanteile, die bei der AG Aktien heißt. Ende der Gemeinsamkeiten.

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