Serie – Erfolg durch Mixed Leadership: Die Crux mit dem unterschiedlichen Kommunikationsverhalten – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Serie – Erfolg durch Mixed Leadership: Die Crux mit dem unterschiedlichen Kommunikationsverhalten



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Viele Männer beschweren sich, das sie Frauen nicht verstehen. Andersherum geht es den Frauen genauso. Doch wenn man gemeinsam arbeiten und sogar führen will, kommt nicht umhin, sich gegenseitig zu verstehen. Weil einfach jedes Geschlecht einenen anderen Kommunikationsstil hat!


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Hier schreibt für Sie: Dr. Cornelia Topf ist zertifizierter Businesscoach & internationale Managementtrainerin. Profil

Fangen wir mal bei den Frauen an: Die sind lieber indirekt als zu offen. In der Regel wollen Frauen nämlich ihr Gegenüber nicht verletzen und halten deutliches, klares und direktes Verhalten oft für unhöflich.

Im Zweifelsfall wird das aber nur als höflich empfunden, wenn die Person vor mir das selbe Geschlecht wie ich hat und ich darum davon ausgehen kann, das diese Spezies ähnlich denkt, empfindet und handelt wie meine eigene Spezies.

Männer denken anders!

Männer hingegen denken und fühlen komplett anders. Praktische Beispiele dafür werde ich in den nächsten beiden Teilen dieser Serie noch ausführlich zeigen. Was bis dahin aber jedem klar sein muss: Es gibt zwischen Männern und Frauen nicht einfach nur ein paar Missverständnisse:

In Wirklichkeit handelt es ich aber um eine vollkommen unterschiedliche Kommunikationsweise. Wobei keine der beiden Arten besser oder schlechter ist als die andere. Es ist nur einfach anders.

Wie sieht das aus?

Das, was Frauen als Übergriff empfinden, sehen Männer nicht im geringsten so.

Das, was Frauen als Unverschämtheit empfinden, ist bei Ihnen eine Botschaft der Zugehörigkeit und was Frauen Tränen in die Augen treibt, wird von den männlichen Kollegen womöglich gerade als Beweis gerechten Handelns verstanden.

Wer muss sich anpassen?

Da sich Führungspositionen noch immer überwiegend in männlicher Hand befinden, werden Frauen mit Aufsteigerinteresse nicht drum herum kommen, eine zusätzliche Fremdsprache zu lernen, nämlich die der männlichen Kommunikationswelt.

Das zumindest las ich kürzlich. Das greift aber zu kurz!

Auch Männer, die an Weiterentwicklung, Nachhaltigkeit, Leistungssteigerung im Team – nicht nur der eigenen, Überlebensfähigkeit etc interessiert sind, sollten sich dieser Aufgabe stellen. Das ist ein rein taktisches Vorgehen und hat nichts mit Verweiblichung und Vermännlichung oder Verlust der Authentizität zu tun.

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