HTC Desire S im Langzeit-Test: Mobiles Büro Teil 1 – Quick-Office & E-Mails


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Offenlegung/Anzeige: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

07.09.2011 121 Leser 3 Debatten 712 Wörter Lesezeit: 4 Minuten, 45 Sekunden

Das HTC Desire S wird als Business-Handy verkauft. Und das merkt man auch: Seit ich das HTC-Desire habe, ist mir selbst mein Netbook zu groß und zu schwer, um es ständig mitzuschleppen. Warum auch? Für viele Dinge funktioniert das Handy mindestens ebenso gut.

Office fürs Handy?

Die bereits mitgelieferte Office-Anwendung heißt Quick-Office: Sie bearbeitet Word- und Excel-Dokumente: Formatierung und Rechtschreibprüfung. Nur nach einer Copy- und Paste-Funktion suche ich vergeblich. Nur für Powerpoint-Anwendungen bräuchte ich ein Extra-Programm. Da muss wohl ein anderes Office-Programm her.

Der Knackpunkt für mobile Geräte ist und bleibt für mich die Tastatur: Wenn sie nicht griffig genug ist, kann ich weder Twittern noch E-Mailen, geschweige denn Notizen machen. Die Tastatur des HTC Desire S funktioniert sowohl in der Porträt- als auch in der Landscape-Ansicht hervorragend.

Tolle Tastatur mit kleinen Mankos

Ziemlich oft ertappe ich mich dabei, dass ich das Handy gar nicht mehr in den Landscape-Modus rumdrehen muss: Das Tippen geht selbst in der Porträt-Ansicht kinderleicht.

Ein Manko sind die fehlenden Umlaute und das fehlende ß auf der Android-Standard-Tastatur: An sie kommt man nur durch längeres Drücken der entsprechenden Vokal- und S-Tasten heran. Immerhin: Es gibt natürlich auch Tastaturen mit Umlauten!

Hilfe, die Worterkennung

Klar, man kann statt „müssen“ einfach „mussen“ schreiben und auf die Worterkennung hoffen. Aber die Worterkennung birgt so ihre Tücken, denn sie macht was sie will: Zwar zeigt sie unter den zur Auswahl stehenden Worten meist das Richtige an, allerdings muss man das auch anklicken.

Mir ist allerdings mehrfach passiert, dass ich eine Nachricht oder einen Tweet, die ich sorgfältig eingetippt und abgesendet habe, um dann hinterher zu bemerken, dass da ein ganz anderes Wort stand. Sowas kann schnell peinlich werden (und die Signatur „gesendet von meinem HTC“ unter den E-Mails ist vielleicht doch nicht so blöd).

Texteingabe via Audio

Immerhin gäbe es noch eine Alternative: Texteingabe via Audio. Die scheint jedoch nur sehr rudimentär entwickelt zu sein und erkennt so gut wie kein Wort richtig. Vielleicht muss man sie aber auch erst „anlernen“ oder störende Nebengeräusche entfernen.

Im Prinzip klingt das praktisch. Ich weiß allerdings nicht, ob ich meine Texte unterwegs so eingeben möchte, das jeder mithören kann. Und ob das bei meiner Arbeitsweise sinnvoll ist. Für Interviews wäre das aber eine praktische Sache! Berufebilder TV Digitales & Verantwortung  Arbeitsgeräte

Verschiedene Sprache

Noch komplizierter wird es, wenn man, wie ich, in verschiedenen Sprachen agiert. Zwar kann man zwei Sprachen gleichzeitig einstellen, ich allerdings bräuchte mindestens drei. Und dämlich ist es, dass das Gerät die jeweilige Sprache, in der man gerade schreibt nicht erkennt und dann z.B. italienische Begriffe durch deutsche ersetzt.

Schön allerdings, dass es eine Rechtschreibprüfung im mitgelieferten Quick-Office gibt. Und es gibt sogar noch eine Duden App, die man optional erwerben und installieren kann.

Der fehlende Trackball

Auch ein Manko: Der fehlende Trackball. Da das Umstellen von Wörtern, Sätzten, ja ganzen Abschnitten in Texten zu meinen wichtigsten Aufgaben gehört, ist die Copy-&-Paste-Funktion für mich unerlässlich.

Wenn ich aber die betreffende Stelle kopieren will, ist der Markierungsvorgang entweder durch die automatische Wortmarkierungsfunktion oder den visuellen Trackback doch zumindest stark gewöhnungsbedürftig. Es kostet mich auf dem kleinen Bildschirm, trotz Bildschirmlupe zur genaueren justierung, immer mehr Zeit als es brauchen sollte.

Dennoch ist das HTC Desire S für mich mittlerweile zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden: Nahezu meine gesamte Kommunikation wickle ich damit, sofern Netzabdeckung vorhanden, mittlerweile unterwegs ab: Twitter, Facebook, Skype – und natürlich E-Mail.

E-Mailen mit dem HTC-Desire S

Beim mitgelieferten E-Mail-Programm scheint es leider keinen Junkfilter zu geben. Außerdem ist es standardmäßig so eingestellt, dass nur die E-Mails der letzten drei Tage angezeigt werden. Das ist zunächst verwirrend, man kann das aber so einstellen, dass alle E-Mails angezeigt werden.

Probleme scheint es manchmal beim Versand der E-Mails über UMTS zugeben. Über WLAN geht es immer. Offenbar verträgt sich der Server meines E-Mail-Providers 1blue nicht mit den UMTS-Einstellungen von oDas Problem tritt aber wie gesagt nur manchmal auf!

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