HTC Desire S im Langzeit-Test: o2 Business-Tarif, Usablity & Netzabdeckung – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

HTC Desire S im Langzeit-Test: o2 Business-Tarif, Usablity & Netzabdeckung



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Offenlegung/Anzeige: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

Teile meines HTC-Desire-Tests war auch der o2 Business-Tarif Upgrade, den ich für drei Monate kostenlos testen durfte. Dabei ging es mir vor allem um die Frage: Kann ich mit der o2-UMTS-Verbindung von o2 effektiv arbeiten?

Bequemer Allround-Tarif oder komplizierter Dschungel?

Der o2-Business-Tarif kommt wie ein bequemer Allround-Tarif daher, in dem diverse Leistungen kostenlos enthalten sind: Nämlich nahezu alle Leistungen innerhalb Deutschlands mit Ausnahme von Anrufweiterleitungen auf eine bestimmte Telefonnummer.

Auch Gespräche ins Ausland sind aus der Homezone kostenlos: Lediglich Anrufe in ausländische Mobilfunknetze kosten aus der Homezone zwischen 30 und 90 Cent pro Minute, je nachdem in welches Land. Die oben in der Tabelle angegebenen Preise sind leider ohne Mehrwertsteuer!

Tarifdschungel für weitere Optionen

Was dem weitergehenden Tarif-Konditionen angeht, wird aus dem bequemen Tarif ein komplizierter Dschungel:

SMS beispielsweise sind kostenlos, wenn man mit dem Tarif auch noch ein Handy erwirbt. Sonst schlagen SMS mit jeweils 20 Cent in alle Netze zu Buche. Und ins Ausland kosten sie sowieso 20 Cent.

Telefonieren ins und im Ausland

Apropos Ausland: Das macht die Sache dann leider sehr kompliziert: Für monatlich 8,90 Euro kann man nämlich die O2 International Option hinzubuchen. Damit kann man dann von unterwegs ins ausländische Festnetz für zwischen 0,06 und 0,89 Euro telefonieren. Ins ausländische Mobilfunknetz zwischen 0,36 und 1,19 Euro.

Wer im Ausland telefoniert, zahlt je nach Land zwischen 0,36 und 2,08 Euro. Und wer angerufen wird, hat in Weltzone 1 100 Freiminuten und zahlt sonst ab 0,59 Euro pro Minute. Um ehrlich zu sein, dürfte es billiger sein, im Ausland eine Simcard zu kaufen.

Verwirrende Angaben

Nur wer unter der Nummer stets erreichbar sein muss oder oft in verschiedenen Ländern unterwegs ist, für den ist diese Option sinnvoll. Und: Was Auslandsgespräche ohne die International-Option kosten konnte ich leider nicht herausfinden: Auf der Website von o2 Business habe ich dazu keine Angaben gefunden.

Überhaupt finde ich die Darstellung der verschiedenen Tarife leider etwas zu unübersichtlich und zu verwirrend, sprich ein paar Optionen weniger hätten es auch getan. Zudem enthalten die Informationen auf der Website Fehler:

So sind die Informationen zur O2 International Option schon fast zwei Jahre alt, dementsprechend stehen da z.B. noch 200 statt 100 Freiminuten. In der oben abgebildeten Tabelle, die mir netterweise von o2 zugeschickt wurde, fehlen hingegen die Kosten für die Zusatzoptionen sowie die Angaben inklusive Mehrwertsteuer.

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Duale Simcard und Upgrade-Tarif

Praktisch am Upgrade-Tarif ist, dass man statt einer Simcard zwei Simcards bekommt: Eine fürs Handy und eine fürs Netbook. Mit der gleichen Nummer! Danke nochmal an o2, dass sie dies so schnell und problemlos möglich gemacht haben. Denn eigentlich war für den Test nur eine Handy-Tarif vorgesehen.

Und dass beim Upgrade-Tarif das UMTS erst ab 5 GB auf GPRS gedrosselt wird, wohingegen das ohne Upgrade schon ab 300 MB der Fall ist. Dafür kostet der Upgrade-Tarif leider auch 12 Euro mehr.

Vorteile des Business-Tarifs

Netterweise hat o2 mein bisheriges Internet-Packs-M für genau drei Monate problemlos und kulanterweise von einem Tag auf den nächsten abgeschaltet und ebenso problemlos wurde die Flatrate hinterher wieder zugeschaltet. Abgesehen davon, dass das Internet-Pack M auf 200 GB im Monat beschränkt ist, ist mir folgender Unterschied aufgefallen:

Im Business-Tarif kann man mit beiden Geräten gleichzeitig per UMTS online sein, beim Internet-Pack M geht das trotz dualer Simcard nicht. Und das kann ziemlich nervig sein, wenn man mal schnell neben der Computerarbeit auf dem Handy was nachschauen möchte – und vielleicht auch nicht daran denkt, dass das Netbook auch gerade on ist.

Die Netzabdeckung

Überhaupt war das Internet vor einiger Zeit für mich das Argument, um zu o2 zu wechseln: Ich habe zuvor diverse Internet-Verbindungen mit E-Plus-Discountern ausprobiert, aber auch in Ballungsgebieten wie dem Rhein-Main-Gebiet einfach nur ganz miserabel Netz bekommen.

o2 hat da bedeutend besser funktionier und für die notwendigen Aktionen wie Twittern, E-Mails lesen und beantworten, Facebook usw. reichen auch 200 oder 300 GB völlig aus. Mit dem Netbook kann das allerdings schnell zum Problem werden, z.B. weil da immer mal wieder Updates eingespielt werden müssen.

Würde ich den Business-Tarif nutzen?

Dennoch wäre der Business Tarif Upgrade für mich keine Option. Grund: Die Netzabdeckung, z.B. in der Berliner U-Bahn oder – noch ärgerlicher – auf längeren Zugstrecken. Erstere brauche ich für Twitter und E-Mails, letztere zum Arbeiten. Beides schwierig. Natürlich ist o2 da kein Einzelfall:

Sebastian Koch z.B. hat in seinem Blog das selbe für die T Mobile bemängelt, mit E-Plus habe ich wie gesagt noch schlechtere Erfahrungen gemacht. Dennoch sollte es im Zeitalter von Cloud-Computing möglich sein, in einem Düsseldorfer Hotel ganz normal einen Blogpost zu schreiben.

Mittlerweile berichtet auch SPON über die schlechten Verbindungen regt sich sogar Kunden-Widerstand gegen die miserable Netzabdeckung bei o2 – und das Unternehmen hat zugegeben, dass es mit selbiger nicht zu besten steht und es sich nicht um Einzelfälle handelt – und dass man am Netzausbau arbeite. Na immerhin.

Wird alles besser?

Denn selbst wenn es für Twitter oder E-Mails gerade noch reicht, spätestens bei Clouds wird es schwierig. Und genau dafür würde ich eben nich noch über 30 Euro im Monat ausgeben – denn effektiv arbeiten kann ich bislang trotzdem nur zu Hause.

Daran wird vermutlich auch LTE nichts ändern, das o2 seit kurzem im Angebot hat – und bei dem Verbraucherschützer ebenfalls die mangelhafte Netzabdeckung beklagen. Ein Vorwurf jedenfalls, dem Dr. Remco van der Velden von Telefonica auf der Bitkom-Konferenz Netzregeln 2011 nichts entgegenzusetzen hatte.

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