Apple-iPad im Produktivitäts-Test Teil 1: iPad vs. Netbook – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Apple-iPad im Produktivitäts-Test Teil 1: iPad vs. Netbook



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Über Uns: Top500-Blog & Akademie, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 1,5 Jahrzehnten im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Offenlegung/Anzeige: Die lettische Fluglinie airBaltic hat bei diversen Recherche-Reisen die Reisekosten übernommen. LIVE RīGA, das RIGAER BÜRO FÜR TOURISMUSENTWICKLUNG (RTAB) hat bei einer Recherchereise die Kosten für die Unterkunft in der lettischen Hauptstadt Riga übernommen. 

Dank meinem Sponsor airBaltic durfte ich diesmal ein Apple iPad der ersten Generation testen. Und zwar unter Spezialbedingungen: Im Flugzeug. airBaltic stellt die Geräte seinen Kunden währende des Fluges zur Verfügung. Dabei interessiert mich vor allem: Ist das iPad als Arbeitsgerät brauchbar? Und kann man es während eines Fluges, also offline, überhaupt sinnvoll verwenden?

iPad als Netbook-Ersatz?

Schon seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob nicht ein Tablet-PC im Vergleich zu einem Netbook nicht das effizientere Arbeitsgerät ist. Zu schwer ist mir immer noch mein 1250 Gramm schweres Netbook, zu weit entfernt ist mir beim Surfen und gerade beim Bloggen der für ein Netbook zu kleine 10 Zoll Bildschirm. Den Bericht dazu gibts hier!

Meine persönliche Anforderung an das mobile Gerät ist allerdings:  Entweder iPad oder Netbook, bzw. Laptop. Denn auch wenn sich sicher Einsatzfelder für das iPad als Ergänzung zum Notebook bieten, etwa in Workshops wie das Karrierebibel beschreibt, finde ich die Idee eines gut 500 Euro teueren Zusatzgerätes schlicht absurd.

Nur noch mehr Stress!

Dann geht es einem nämlich schnell so, wie es Johnny Häusler so treffend schildert: Man schleppt statt einem zwei Geräte durch die Gegend. Zum Beispiel, weil Bloggen auf dem iPad alles andere als prakitkabel ist. Leider konnte ich das nämlich nicht ausprobieren, aber eine ausführliche Erläuterung gibts auf Spreeblick.

Mein Interesse galt also der Frage: Kann ich mit den iPad effizient arbeiten? Die kurze Antwort ist Jein. Die längere Antwort folgt sogleich.

Besser als ein Netbook?

Grundsätzlich finde ich das iPad handlicher und besser zu bedienen als mein Netbook. Zwar läuft dieses unter Ubuntu 11.04 mit Unity, das mit sich selbst einblendender Taskleiste daher kommt. Dennoch ist Ubuntu immer noch ein auf große Bildschirme und resourcenfressende PCs ausgerichtetes Betriebssystem – und das merkt man im Gebrauch auch.

Wenn ich z.B. im Internet einen Text lesen will, ist die Schrift auf dem Netbook-Display meist zu klein. Zwar kann man die Ansicht zoomen, das ist jedoch mit Touchpad und Maustasten ziemlich unpraktisch – im Vergleich zu der Möglichkeit, die Schrift auf einem Tablet mal eben mit zwei Fingern in die richtige Größe zu ziehen.

Das beste mobile Betriebsystem?

Übrigens: Wer jetzt meint, das läge daran, dass das Netbook mit Linux statt mit Windows 7 läuft, ist schief gewickelt: Mit Windows 7 ist das Gerät noch deutlich unhandlicher! Für 10Zoll-Bildschirme halte ich mobile Systeme wie Android oder eben das iPad und einen Touch-Screen für mittlerweile unverzichtbar.

Doch auch da gibt es Tücken, wie Andreas Göldi auf imgriff.com ausführlich beschreibt: Zum Beispiel dass viele Apps noch unausgereift sind. So fehlen der iWork-Suite Fußnoten, Änderungsverfolgungen und Inhaltsverzeichnisse. Und wie Thomas in einem neueren Artikel zum iPad 2 ausführt, wird es wohl auch mit Photoshop auf dem iPad in absehbarer Zeit nichts.

Ideal: Zwitter zwischen Netbook und iPad

Dabei zeigen beide Artikel ganz deutlich: Die Bedienbarkeit eines Gerätes steht und fällt mit seiner Software. So schreibt etwa Andras Göldi: „Die Apps der ersten Stunde wirken alle noch etwas gar frisch, um nicht zu sagen: Mit der heissen Nadel gestrickt.“

Daher ist es kein Wunder, dass das Handling und das Schreiben auf dem Gerät so ihre Tücken haben – darauf werde ich im zweiten Teil des Beitrags eingehen!

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht B E R U F E B I L D E… Profil


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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Hallo Simone,
    ich hätte mir das ipad wahrscheinlich auch niemals gekauft, es war ein Geburtstagsgeschenk. Nutze es meistens morgens oder abends im Bett zum lesen. Freue mich schon auf die beiden weiteren Teile.

  2. Simone Janson

    Hallo Michael,
    Danke für die Einschätzung. Genau den Eindruck hatte ich auch. Allerdings finde ich das Gerät nur zum Lesen etwas teuer. Außerdem ist es blöd, dass man tatsächlich für Konsummieren und Produzieren verschiedene Geräte brauchen soll.
    Ich lese häufing nicht nur, sondern entwickle beim Lesen schon Ideen für neue Artikel – und die möchte ich dann auch gleich an Ort und Stelle aufschreiben und nicht auf einem anderen Gerät.
    Siehe dazu auch meine beiden weiteren Testberichte, die heute und morgen rauskommen.
    Gruß
    Simone

  3. Hallo Michael,
    witzigerweise machen das ziemlich viele Leute: Das Gerät abends und morgens im Bett nutzen – wenn ich mir so die Kommentare durchlese 🙂
    Was ich in dem Zusammenhang sehr gut fand, waren die Artikel bei imgriff, die das Gerät auf Arbeitstauglichkeit testen.
    Teil 2 ist grade online gegangen
    Teil 3 folgt morgen um die gleiche Zeit.

  4. Ich finde das iPad ist noch kein vollwertiger Netbook/Notebook Erstatz. Da vor allem das tippen schwerer fällt. Ausserdem fehlt mir noch die richtige Möglichkeit zum Multitasken. Abe zum lesen von Feeds und Nachrichten möchte ich mein iPad nicht mehr missen!

  5. Liane Wolffgang

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  6. KompetenzPartner

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