Etwa zehn bis 30 Prozent der Deutschen leiden unter Schlafproblemen. Eine Untersuchung zeigt nun: Das ist nicht nur schlecht für die Konzentration, sondern mindert auch die Entscheidungsfähigkeit.
Unausgeschlafen: Schwerwiegende Folgen für den Beruf
Viele Menschen wälzen sich jede Nacht von einer Seite auf die andere oder können nicht durchschlafen. Todmüde schleppen sie sich dann durch den kommenden Tag. Dabei sind Frauen doppelt so häufig von Schlafstörungen betroffen wie Männer.
Das aber kann für den Beruf schwerwiegende Folgen haben: Denn nach einem Bericht der Zeitschrift “Apotheken Umschau” mindert zu wenig Schlaf die Fähigkeit der intuitiven Entscheidung. Schnell und spontan aus dem Bauch heraus zu entscheiden, fällt müden Menschen einfach viel schwerer.
Gehirn ist Schuld an Entscheidungsschwäche
Ursache sei ein Strategiewechsel des Gehirns, sagen Forscher der Universität von Texas in Austin (USA), die Freiwillige eine Reihe von bestimmten Aufgaben lösen ließen.
Das Ergebnis: Während Ausgeschlafene versuchten, rasch möglichst viele Informationen abzugleichen, wollten Unausgeschlafene über Nachdenken eine Regel finden – und schnitten besonders schlecht ab.


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