Leserfrage: Was kann ich mit meinem Studium anfangen?

Ich studiere eine abenteuerliche Kombination, die mir aber mittlerweile gut gefällt: MA Romanistik und Slavistik (die Geisteswissenschaften) und im Nebenfach Geologie (also eher was naturwissenschaftliches). Ist es ratsam später im Berufsleben, vor allem am Anfang, viel zwischen beiden Bereichen zu wechseln, oder sollte mir von Anfang an klar sein, in welchen Bereich ich gehen soll und den dann durchziehen, weil es vielleicht im Lebenslauf seltsam anmutet, wenn ich zwischen Verlagen und Steinbruchgesellschaften hin- und herspringe?


Leser-Frage zur Weiterbildung in Betriebswirtschaft: Betriebswirt IHK oder Studium?

Irene, 05. 09. 2012:

Liebe Frau Janson, Ihr Buch “Der optimale Berufseinstieg. Perspektiven für Geisteswissenschaftler” war mir bislang eine sehr gute Hilfe. Ein großes Lob an Sie! Da ich mich für eine Weiterbildung im Fach BWL entschieden habe, habe ich mit Interesse zur Kenntnis … Weiterlesen →


Erfahrungsbericht Berufseinstieg für Geisteswissenschaftler: Zeitarbeit – Chance oder Risiko?

Marie-Luise | Mähler, 21. 05. 2012:

Der Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler war auch für mich nicht einfach – und das, obwohl ich bereits vor dem Studium eine Ausbildung absolviert und auch Auslandserfahrung in Paris verbracht habe. Momentan mache ich Erfahrungen mit Zeitarbeit, die ich zur Zeit eher … Weiterlesen →


Übersetzung & Lokalisierung Lingo24: Mit Online-Marketing vom Gästezimmer in die Vorstandsetage

Christian Arno, 07. 09. 2010:

Ich habe 2001 im Gästezimmer meines Elternhauses in Aberdeen, Schottland, mit Übersetzungen begonnen. Heute leite ich als Geschäftsführer das international Übersetzungsunternehmen Lingo24, das auf vier Kontinenten tätig ist. Gästezimmer statt Garage Schotten sagt sagt man ja gerne nach, dass Sie … Weiterlesen →


Kommentare & Reaktionen

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  • Simone Janson

    Hallo Julia,

    es stimmt leider schon, in der Regel schätzen es Arbeitgeber
    tatsächlich, wenn eine klare Struktur vorherrscht und es so wirkt, als
    könne sich ein Bewerber nicht entscheiden. Gerade für
    Geisteswissenschaftler mit ihrer breiten Fächerung ist das dann ein
    Problem.

    Ich persönlich finde Abwechslungsreich gut, es zeigt
    Vielseitigkeit. Aber die ist auf dem Arbeitsmarkt oft nicht gefragt;
    ich habe eher den Eindruck, Absolventen sollen möglichst gut in eine
    Schublade passen. Ich kenne auch Leute, die ein sehr breit angelegtes
    Fach studiert haben und sich dann anhören musste, sie machen ja nichts
    Richtig, sondern alles nur ein ein bisschen.

    Von daher ist eine frühzeitige Orientierung durch Praktika sinnvoll.

    Aber: vielleicht findet sich ja eine Verbindung zwischen beiden
    Studienfächern – z.B. ein Verlag, der Fachzeitschriften für
    Steinbruchgesellschaften auch in anderen Sprachen herausbringt.
    Versuchen Sie eine Nische zu finden, in der Sie mit ihren beiden
    unterschiedlichen Qualifikationen punkten können, denn das hebt Sie ja
    von anderen ab.

    Ansonsten: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Eventuell werden
    Sie auch einmal in einem ganz anderen Bereich arbeiten, der mit ihren
    Studienfächern gar nichts zu tun hat. Das ist bei vielen
    Geisteswissenschaftlern so.

Überblick

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