Umfrage zum Thema Umzug für Traumjob: Sind die Deutschen phlegmatischer als Österreicher und Schweizer?

Was hätten wir als Kind nicht alles für unseren Traumjob Feuerwehrmann, Ärztin oder Astronaut getan! Selbst wenn sich die Interessen im Laufe der Jahre wandeln, so sind immer noch Engagement und Initiative nötig, um den eigenen Traumjob zu erreichen. Und Flexibilität!

traumjob

Bei der Stellenbörse Monster.de hat man es offenbar mit Traumjobs: Erst im Februar gab es diese Umfrage, ob man den Traumjob der Sicherheit vorzöge. Nun fragte man seine User per Online-Abstimmung “Würden Sie für Ihren Traumjob in eine andere Stadt ziehen?” Da ist es nur konsequent, dass ich auch das gleiche Bild nehme :-) Also etwas mehr Phantasie würde mir bei der Auswahl der Themen schon wünschen…

Warum wechseln notwendig ist

Klar, selten liegt der Traumjob genau vor der Haustür, oft in ein Standortwechsel, sprich ein Umzug, notwendig. Das sahen übrigens auch die User so  Deutschland, Österreich und in der Schweiz daher:  Genau 4.651 User stimmten ab!

Ergebnis: 40 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer würden ihre gewohnte Umgebung für den Traumjob aufgeben würden. 27 Prozent der Befragten würden sich für den Wohnortwechsel entscheiden, wenn sich daraus ein finanzieller Vorteil in Form eines höheren Gehalts ergäbe. Immerhin einem Drittel der befragten Deutschen sind die Freunde und gewohnte Umgebung wichtiger als der Job.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

  • Ja, für meinen Traumjob würde ich meine gewohnte Umgebung verlassen: 40% (1.603)
  • Ich würde für meinen Traumjob nur dann umziehen, wenn ich künftig auch mehr verdiene: 27% (1.073)
  • Nein, meine Freunde und meine gewohnte Umgebung sind mir wichtiger als der Job: 33% (1.303)

Deutsche weniger flexibler?

Der Vergleich mit Österreich und der Schweiz zeigt, dass die Bereitschaft, die gewohnte Umgebung für den Traumjob einzutauschen in beiden Ländern höher zu sein scheint. So geben 42 Prozent der befragten Österreicher und sogar die Hälfte der Schweizer an, dass sie für ihren Traumjob umziehen würden.

Für 29 Prozent der Österreicher aber nur 22 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer spielt die Bezahlung eine Rolle bei der Entscheidung. 29 Prozent der befragten Österreicher und 27 Prozent der Schweizer Befragten sagen, dass ihnen ihre Freunde und gewohnte Umgebung wichtiger sind als der Traumjob.

Was gerne vergessen wird

Was bei diesen Überlegungen m.E. vergessen wird: Der Job kann noch so traumhaft, die Perspektive noch so gut und das Gehalt noch so gut sein – was bringt das, wenn dann hinterher die Chemie nicht stimmt, die Kollegen furchtbar und der Chef ein Psychopath ist?

Nichts gegen Standortwechsel, im Gegenteil, aus eigener Erfahrung befürworte ich das sehr, schon alleine um die Perspektive zu ändern. Aber: Vorher lieber zweimal hinschauen, bevor man für den vermeintlichen Traumjob alles stehen und liegen lässt!


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  • http://www.kalika-umzuege.de Bremen

    Wohnungswechsel bez. ein Umzug / Umzüge für seinen Traumjob werden immer mehr. Flexibilität und Bereitschaft für einen Wechsel in eine andere Stadt oder des Bundeslandes nehmen immer mehr zu.

  • http://www.pointvogel.de/ Thomas

    Ich persönlich kann gut verstehen, dass viele Leute nicht bereit sind, den Wohnort zu wechseln für einen besser bezahlten Job. Ich würde vermuten, dass vor allem die eher introvertierten Menschen sich schwer damit tun, die gewohnte Umgebung zu verlassen. Schließlich muss man sich am neuen Wohnort einen neuen Freundeskreis aufbauen etc., das fällt nicht jedem leicht. Aber wer ist ohne Freunde schon glücklich? Ein guter Job und Geld sind eben längst nicht alles.

    • Simone Janson

      Hallo Thomas, das kann ich nur unterschreiben – aus eigener Erfahrung. Ich bin auch nach dem Studium mal kurzzeitig nach Süddeutschland gezogen wegen eines Jobs.. einmal und nie wieder. Was nützt der tollste Job, wenn das soziale Umfeld nicht stimmt. Und ist es ja auch nicht ganz so einfach, wirklich gute Freunde zu finden.
      Am idealsten ist natürlich, wenn man von überall aus arbeiten kann – dann hat man das Problem nicht ;-)

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