Sind die Österreicher aufgeweckt? Eine Umfrage des österreichischen Karriereportals http://www.karriere.at legt eher das Gegenteil nahe: 10 Prozent der 663 Befragten geben an, am Vormittag zu müden für den Job zu sein und rund 65 Prozent fühlen sich nicht perfekt ausgeschlafen.
Zu wenig Schlaf macht unproduktiv
Der Durchschnitt der österreichischen Bevölkerung fängt um acht Uhr früh zu arbeiten an. Der Wecker läutet also schon ein bis zwei Stunden früher. Der Weckruf in den Morgenstunden hat Folgen: Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sich das frühe Aufstehen und die daraus resultierende Müdigkeit negativ auf ihre Konzentration auswirkt. 10 Prozent geben an, am Vormittag so müde zu sein, dass sie kaum arbeiten können.
Oftmals reicht ein Powernap von nur 10 Minuten, um seine gewohnte Arbeitsenergie wieder zu erlangen. Ähnlich ist es auch bei den karriere.at Usern, diese gaben an, dass ihnen in der Früh eine Stunde mehr Schlaf reichen würde, um die völlige Arbeitsleistung erbringen zu können.
Lieber Freizeit als Einsatz im Job
Muss man jetzt Mitleid haben? Nein, denn das Ergebnis relativiert sich rasch von selbst: Einem Großteil der Umfrageteilnehmer ist die Freizeit nämlich wichtiger ist als die Müdigkeit: 28 Prozent entschieden sich für die Antwort, dass sie zwar in der Frühe müde sind, aber eben dann auch früher gehen könnten. Und 35 Prozent gaben an, dass sie ohnehin Frühaufsteher sind und daher nicht länger schlafen müssen, um mehr Leistung im Job zu erbringen, da sie Frühaufsteher sind.
Ob solche Ergebnisse, die per Online-Klick durchgeführt werden, repräsentativ sind, darüber mag man sich streiten, da natürlich immer die Möglichkeit von Mehrfach-Klicks uns Spaß-Nennungen besteht. Die komplette Umfrage im Überblick:
Umfrageergebnisse: Würden Sie gerne länger schlafen, um im Job mehr Leistung erbringen zu können?
- Ja, ich bin so müde, sodass ich am Vormittag kaum arbeiten kann: 10 &
- Ja, eine Stunde mehr Schlaf würde mir voll und ganz reichen: 27 %
- Nein, ich bin zwar müde, aber wer früher kommt, kann auch früher gehen: 28 %
- Nein, ich bin Frühaufsteher: 35 %


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