Serie – Selbstbestimmt lernt sich’s besser: Learning on the job – motiviert und miteinander!

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Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung motivieren wollen, müssen diese idealerweise an bereits bekanntes Wissen anknüpfen. Andererseits müssen Mitarbeiter auch motiviert werden – z.B. über eine in Aussicht gestellte konkrete Belohnung. Und: Gut ist, wenn der eine dem anderen zeigt, wie es geht!

Die Sache mit dem Anknüpfen an bekanntes Wissen funktioniert am besten, wenn der Mitarbeiter „on the job“ lernt – oder zumindest an einem Modell, das der Realität möglichst nahekommt. Die Motivation, die die Mitarbeiter brauchen, kann kann auf verschiedene Weise erfolgen:

Wie funktioniert das mit der Belohnung

Etwa durch den Vorgesetzten, der ihnen als Erfolg der Weiterbildung einen interessanteren Aufgabenbereich, eine Beförderung oder ein höheres Gehalt in Aussicht stellt.

Oder durch einen Trainer, der einem Teilnehmer im Einzelcoaching am Arbeitsplatz erklärt, dass die Verwendung dieses Computerprogramms die Arbeitsabläufe wesentlich vereinfacht – und zwar aufbauend auf dessen speziellem Kenntnisstand.

Abstrakte Belohnung bringt wenig Erfolge

Wenn die Belohnung zu abstrakt („irgendwie wird das schon gut sein für Ihre Karriere“) oder zu weit entfernt ist (die Beförderung erfolgt erst nach einem Jahr), kann das Gehirn die Weiterbildung zu der tatsächlichen Verbesserung nicht in Bezug setzen. Es speichert daher nicht ab, dass man für eine Anstrengung belohnt worden ist – und es wird sich für die Zukunft kein positiver Effekt einstellen.

Wird die Belohnung jedoch direkt mit dem Lernen in Verbindung gebracht, dann ist der Mitarbeiter motiviert, eigenständig weiterzulernen, etwa indem er neue Anwendungen für das Computerprogramm erarbeitet, die ihm die Arbeit noch weiter erleichtern. Er lernt von nun am im Do-it-yourself-Verfahren für seine Karriere.

Weiterbildung muss individueller werden

Damit es so weit kommt, sind jedoch einige Veränderungen nötig: Vor allem muss, das sollte klar geworden sein, Weiterbildung viel stärker auf den Einzelnen, seinen individuellen Wissensstand und seine persönlichen Talente eingehen.

Die beste Lernform ist sicherlich ein Training on the Job, sprich ein Einzeltraining direkt am Arbeitsplatz, wie es in der Berufsausbildung eigentlich seit Langem üblich ist. Ein erfahrener Kollege, Vorgesetzter oder Trainer vermittelt sein Wissen, indem er es erklärt und vormacht – und der Mitarbeiter macht es nach. Und er bekommt auch gleich ein konstruktives Feedback.

Weiterbildung – wenn der eine dem anderen zeigt, wie es geht!

Möglich ist auch, dass sich Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum gegenseitig beim Lernen unterstützen. Sie sind auf diese Weise sowohl Lernende als auch Lehrende – so entsteht eine Art ständiger Best-Practice- Austausch.

Wichtig ist aber in jedem Fall, dass der Vorgesetzte klar die Ziele einer Weiterbildung definiert – und als Vorbild fungiert.


Internationale Studie zur Fortbildungs-Begeisterung von Arbeitnehmern: Weiterbildung als Karriere-Booster?

Simone | Janson, 13. 06. 2013:

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Warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist: Spar dich glücklich

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Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 3: Lerncoaching fördert Kompetenzen

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Bevor ich in den nächsten Teilen meiner Beitragsreihe deutlich mehr über die Methoden von Lerncoaching schreibe, möchte ich noch einmal kurz klar machen, dass grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von den Zielen von Lerncoaching existieren. Die Ziele von Lerncoaching Im Einzelnen lässt … Weiterlesen →


Das 1×1 der Kommunikation für Führungskräfte: Vom Mitarbeiter zum Chef

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Wer vom Mitarbeiter zur Führungskraft aufsteigt, hat meist nur wenig Zeit, um sich in seine neue Rolle einzufinden, die jetzt an ihn gestellten Anforderungen kennenzulernen und ihnen gerecht zu werden. Wie gelingt der Sprung vom Mitarbeiter zu Führungskraft trotzdem? Vom … Weiterlesen →


Weiterbildung unterwegs im Zug: Mobiles Lernen

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Erfahrungsbericht – als Betriebsmediziner präventiv etwas bewegen: Alternative zum Praxis- & Klinikalltag

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Betriebliche Angebote wie Vorsorgeuntersuchungen, Beratungen oder Bewegungsprogramme stehen bei immer mehr Arbeitgebern auf der Agenda. Was jedoch fehlt, ist qualifizierter Mediziner-Nachwuchs, der sich diesen Aufgabenfeldern widmet. Ein Erfahrungsbericht. Betriebsmedizin: Nicht die erste Wahl Zunächst die gute Nachricht an alle Mediziner, … Weiterlesen →


Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 2: Coaching für’s lebenslange Lernen

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In der heutigen Gesellschaft verändern sich Wissensbestände kontinuierlich. Die Halbwertszeit des Wissens hat sich verringert; es besteht nicht mehr das klassische schulische Vorratswissen. Lebenslanges Lernen heißt die Devise. Warum Lebenslanges Lernen wichtig ist Aufgrund der sich stetig verändernden Arbeitswelt und … Weiterlesen →


Mein Essay bei changeX Genossenschaften als Rechtsform für das Internetzeitalter – Teil 6: Staatliche Förderung? Fehlanzeige!

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Ein weiterer Nachteil von Genossenschaftsgründungen: Sie können kaum von staatlichen Förderungen profitieren. Denn die lässt zu Wünschen übrig. Das macht für viele Unternehmer eine Genossenschaftsgründung unatraktiv. Fördermittel werden in der Regel vergeben, um Unternehmer zu unterstützen, also Menschen, die persönlich … Weiterlesen →


Serie – Selbstbestimmt lernt sich’s besser: Sparen – aber an der richtigen Stelle!

Simone | Janson, 11. 11. 2010:

Effektive Weiterbildung, die wirklich etwas bringen soll, erfordert natürlich einen höheren zeitlichen Aufwand, als den Mitarbeitern einfach etwas aufzupfropfen oder ihnen selbst die Entscheidung zu überlassen. Und individuell auf jeden Mitarbeiter zugeschnittene Lerninhalte kosten natürlich mehr Geld als standardisierte 08/15-Seminare. … Weiterlesen →


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  • Babak Zand

    Autodidaktisches Lernen nötigt einem ein hohes Maß an Selbstdiziplin ab. Wenn dieses dann auch durch den Arbeitsgeber gefordert wird, so muss auch eine Entlohnung folgen – die nicht monetenär sein sollte, sondern die soziale, sprich Freizeit. Wichtig ist, das dem Mitarbeiter klar gemacht wird, das seine Weiterbildung nicht nur ein Nutzen für das Unternehmen hat, sondern auch, je nach thematik, auch seinen Drang zur Selbstverwirklichung befriedigen kann.
    Dies ist meine Sicht der Dinge, habe ich doch selber seit Jahren mich berufsbegleitend Weitergebildet, und diese Erfahrung für mich gemacht.

  • Simone Janson

    Hallo Herr Zand,
    danke für Ihren bestätigenden Kommentar, über den ich mich sehr freue. Gerne können Sie uns ein paar praktische Erfahrungen erzählen, von denen dann auch andere Leser profitieren.
    Simone Janson

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