Samsung Galaxy im Langzeit-Test: Mein mobiles Büro – Teil 2 – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Samsung Galaxy im Langzeit-Test: Mein mobiles Büro – Teil 2



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Offenlegung: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

Ich habe ja schon berichtet, wie ich Kontakt- und Kalenderdaten zwischen Handy und PC abgleiche. Doch wie komen die restlichen Daten (Musik, Ebooks usw.) eigentlich aufs Handy? Und, als Journalistin nicht ganz unwichtig: Kann ich mit dem teil Texte schreiben?

Datentransfer Galaxy-PC via FTP

Den Datentransfer hinzubekommen, war zugegeben nicht ganz einfach: ich habe ziemlich lange daran herumgeknobelt, wie ich Dateien – Photos, Musik, aber auch Ebooks oder einfach .doc-Dateien mit dem Handy austauschen kann. Die mitgelieferte PC-Software von Samsung ist ja, wie hier schon beschrieben, eine glatte Katastrophe – egal mit welchem der von mir getestetenl Betriebssysteme. Da es mit dem Kabel nicht klappte musste eine andere Lösung her: Übers Internet. Z.B. via FTP.

Wenn man dann weiß, wonach man suchen muss, findet man auch schnell die Lösung: Die kostenlose App SwiFTP macht aus dem Handy einen (auf Wunsch passwortverschlüsselten) FTP-Server. Man überträgt dann einfach die Daten aus dem wirklich einfach zu bediendenen Programm in ein FTP-Programm – und dann kann man ganz einfach Daten rauf- und runterspielen. Allerdings nur mit WLAN-Verbindung fürs Handy – aber die hat ja eigentlich jeder.

PDFs und E-Books lesen

Auf diese Weise kann ich z.B. meine ganze Musiksammlung aufspielen oder auch meine E-Book-Bibliothek. Während ein praktischer MP3-Player bereits integriert ist, brauche ich für letzeres ein extra-Programm. Zwar hat Documents-to-go, das m.E. Beste Office-Programm für Android, mit dem man alle Typen von Office-Dateien (Word, Excel, Powerpoint) lesen und bearbeiten kann; auch ein PDF-Reader ist integriert. Der macht aber mit den PDF-Dateien genau das, was ich schon auf meinem alten Handy gehasst habe: Die PDF-Dateien werden einfach angezeigt, man kann sie zwar auf eine anständige Schriftgröße zoomen, aber dann muss man zum lesen von links nacht rechst scrollen. Zwar gibt es Möglichkeiten, PDF-Dateien am PC in andere, leserliche Formate umzuwandeln – aber machen Sie das mal bei 3 GB an E-Books.

Das App BeamReader löst dieses Problem: Mit der Option TextView kann man sich einfach nur das Schriftbild der Datei anzeigen lassen – und das PDF wird zum praktischen E-Book, die Zeilen werden egal bei welcher Schriftgröße auf der rechten Seite umgebrochen und man kann das PDF lesen wie ein E-Book. Danach habe ich ziemlich lange gesucht.

Schreiben auf dem Galaxy

Was ich anfangs sehr schwierig finde, ist das Tippen auf dem Handy: Auch im Querformat mit drehbarem Display finde ich die Tasten zu klein, ich tippe immer die falschen Buchstaben und bin längst nicht so flott wie auf meinem alten Qtek 9090 mit größerem Bildschirm. Daran ändern auch die Software BetterKeyboard und alle echte Tastaturen simulierenden Druckpunkte nichts.

Nervig auch, dass man häufig benötigte Sonderzeichen erst langwierig durch längeren Druck bestimmter Tasten erzeugen muss. Meiner Meinung nach wäre auf der Sonderzeichentastur auch Platz dafür gewesen: schließlich braucht man Umlaute und vor allem ß ziemlich oft, Zeichen wie ¢ aber eher selten. Praktisch hingegen die Autovervollständigigung: Die Wörter werden zwischen Tastatur und Textfeld angezeigt und nicht etwa automatisch im Textfeld selbst. Dabei werden mehrere Auswahloptionen angeboten.

Word auf Android: Leicht nervig!

Ausgesprochen merkwürdig finde ich den Umstand, dass der Mauszeiger in Word-Dokumenten wieder zum Beginn des Dokuments springt, wenn ich das Gerät drehe. Das mag an Officetogo liegen, nervig ist es allemal. Wenn man also wie ich unterwegs an längeren Blogbeiträgen schreibt, tut man gut daran, die Ausrichtung nicht während des Schreibens zu ändern. Das ist allerdings dann unpraktisch, wenn man zwischendurch mal seinen Sitzplatz ändert – z.B. beim Umsteigen von einem Bus in den anderen. Dann muss man jedes mal die Stelle im Text neu suchen.

Das Keyboard, an das ich mich nur langsam mit einem guten Tag an Übung gewöhne (beim Zugfahren, wann sonst hat man so viel Zeit), ist auch der Grund, warum ich das Handy bislang noch längst nicht so als Kommunikationsmittel benutzt habe, wie es eigentlich gedacht ist: Zwar sind Facebook Touch und AndTweet (es gibt auch reihenweise andere Programme für Social-Media-Anwendungen) schön gemacht, aber selbst kurze Nachrichten zu tippen ist für mich nach wie vor ein ziemlicher Murcks. Kürzlich erhielt ich eine E-Mail: Ich habe glatt eine halbe Stunde gebraucht, einige Zeilen zurückzuformulieren und diese dann zurückzuschicken, was schließlich auch an der mal wieder fehlenden Internet-Verbindung scheiterte.

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