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So wird Ihre Netzwerkstrategie ein Erfolg: Netwerktypen richtig einschätzen!



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Networking ist wichtig für den Erfolg. Aber die Kunst besteht darin, aus der großen Masse von potentiellen Kontakten diejenigen auszuwählen, die einen weiterbringen, weil sie wichtige Informationen oder Einfluss haben. Das ist allerdings gar nicht so schwer, wenn man die Leute  richtig einschätzen kann.


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Auf jeder geschäftlichen Veranstaltung gibt es Menschen, von denen man profitieren kann. Man muss die unterschiedlichen Typen nur erkennen und richtig einordnen. Denn nicht jeder, der auf einem Netzwerktreffen pausenlos redet, ist auch wirklich interessant. Hingegen sind vielleicht gerade diejenigen wichtig, die still in der Ecke sitzen und das Treiben beobachten.

Die guten habens nicht mehr nötig!

Denn gerade wer schon über ein großes und gut gepflegtes Netzwerk verfügt, hat es in der Regel gar nicht mehr nötig, wirklich jeden kennenzulernen. So manche graue Maus, die auf einer Veranstaltung alleine in der Ecke herumsitzt, entpuppt sich dabei als stiller Star des Netzwerktreffens, der insgeheim über alle Vorgänge bestens informiert ist.

Daher ist es nicht immer leicht, die wirklich wichtigen Leute herauszufinden und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Vor allem auch, weil die wirklich interessanten Leute in Bezug auf ihre Gesprächspartner ausgesprochen wählerisch sind.

Erst schauen, dann handeln…

Wie aber kann der Kontakt zu den richtigen Leuten dennoch gelingen? Die beste Methode ist, sich auf einer Veranstaltung erstmal umzuschauen: Wo stehen größere Gruppen? Wer redet mit wem? Wer hat den Überblick?

Im zweiten Schritt kann man auf einzelne Leute zugehen und Small Talk beginnen oder in Gruppen den Gesprächen lauschen und sich bei interessanten Gesprächen einmischen. Auf diese Weise bekommt man schnell ein Gefühl dafür, ob sich ein weiteres Vertiefen des Kontaktes lohnt – oder nicht.

Typische Fehler beim Networking

Allerdings sollte man immer vorsichtig damit sein, Menschen sofort in Schubladen zu stecken. Wer beim Networking versucht, möglichst schnell und effizient zu agieren und sich stets mit den richtigen Leuten zu unterhalten, kann sich schneller ins Networking-Aus bugsieren, als im lieb ist: Denn Networking ist stets ein gesundes Geben und Nehmen. Und andere merken sehr schnell, wenn sie ausgenutzt werden sollen.

Aber ebenso wichtig ist es, sich selbst nicht ausnutzen zu lassen: Networking hat nichts mit kostenlosen Dienstleistungen und ständiger Unterstützung anderer zu tun. Und niemand sollte sich auf sich Netzwerktreffen stundenlang in uninteressante Gespräche verwickeln lassen: In solchen Fällen ist es angebracht, höflich, aber bestimmt „Nein“ zu sagen.

Dieser Artikel erschien am 8.2.2010 bei RP-ONLINE: 

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