Netbook im Langzeit-Test: Bloggen mit dem Nokia Booklet 3G – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Netbook im Langzeit-Test: Bloggen mit dem Nokia Booklet 3G



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Über Uns: Top500-Blog & Akademie, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 1,5 Jahrzehnten im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Offenlegung: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

Wie gestern schon berichtet, nutze ich das Nokia-Booklet 3G unterwegs auch zum bloggen – zum Beispiel auch, um diesen Beitrag zu schreiben. Das geht recht gut, auch wenn es einige Kanckpunkte (UMTS-Verbindung, Bildbearbeitung gibt). Dafür macht das Tippen richtig Spaß!

Tastatur – die reinste Wonne

Das geht auch ganz gut, z.B. dem man den Text in einem Officeprogramm vorschreibt und dann, sobald man UMTS-Funktion hat, in WordPress einsetzt. Nur mit dem Formatieren, Taggen und einordnen in Kategorien muss man sich dann ein wenig beeilen.

Die Tastatur ist ja auf so manchem Netbook der (negative) Knackpunkt, da hier gerne gespart wird. Nicht so beim Nokia-Booklet: Das Tippen ist die reinste Wonne: Der Tastendruck ist gut, die Finger finden die Tasten ohne Vertipper und das Schreiben geht damit genau so flott wie auf einem normalen Laptop. Kein Vergleich zu dem Daumen-Tippen, dass ich mit der Bildschirmtastatur meines Handys fabriziere.

Knackpunkt Bildmaterial

Aber leider gehört zum Bloggen nicht nur Text, sondern auch Bildmaterial. Und die Bearbeitung des selbigen ist leider ein wenig komplizierter. WordPress bietet ja seit kurzem eine rudimentäre Bildbearbeitung, mit der man Bilder skalieren und auch zuschneiden kann. Dazu aber braucht man Internet – und das ist ja, wie gestern bereits berichtet, unterwegs alles andere als einfach. Was also tun? Und was tun, wenn man etwas ausgefeiltere Bildbearbeitung benötigt?

Digitales & Verantwortung  Arbeitsgeräte

Es gibt da eine kostenlose, sehr gute Grafik-Software, an die ich mich jetzt auf meinem Großrechner unter Linux jetzt gewöhnt habe; nachdem ich sie anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand: GIMP. GIMP gibt es auch für Windows. Und natürlich habe ich GIMP gleich installiert. Aber was soll ich sagen: GIMP will nicht so wie ich will. Wenn ich versuche ein Bild mit GIMP zu öffnen, stürtzt die Anwendung ab. Auf meinem Linux-Rechner mit derzeit 565 MB RAM funktioniert das tadellos.

Auch ein Problem, dass wieder der sich ständig unterbrechenden UMTS-Verbindung im IC geschuldet ist: Das Hochladen der Bilder klappt alles andere als gut. Ich werde damit wohl warten müssen, bis ich am Zielort angekommen bin.

Display im Scheinwerferlicht

Auch das schicke Display macht Probleme: Abgesehen von seiner Größe spiegel die Verglasung im Zug ganz gewaltig. Denn wenn es draußen dunkel ist, kann man die grellen Schweinwerfer des Zugwagons fast besser erkennen als den Inhalt des Displays.

Mein Mitreisender gegenüber hat ein Dell latitude E4200. Das Gerät ist quasi ein richtiger Laptop, nur unwesentlich größer als mein Nokia-Netbook, dafür aber mit einem größeren 12-Zoll-Display ausgestattet. Darauf lässt sich vermutlich besser arbeiten. Das Manko allerdings: Der Dell-Laptop kostet quasi auch genau doppelt so viel wie das Nokia-Netbook und ist damit ein echtes Profigerät. Trotzdem bleibt, will man vernünftig arbeiten, doch die Frage ob man nicht lieber gleich ein solches Profi-Gerät anschafft?

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