Durch die Finanzkrise sind die Träume vieler vom gesicherten Ruhestand zerplatzt. Während in der ersten Phase der Krise viele Anleger auf das unmittelbare Problem „Depotabsturz“ schauten, suchen sie jetzt verstärkt Strategien, Vermögen (wieder-)aufzubauen und den Ruhestand zu sichern. Doch welche Strategie hilft bei der Altersvorsorge?
Altersvorsorge ist derzeit Thema von Studien, wie beispielsweise eine Studie des Bundesverbandes deutscher Banken und der DSW-IVA-Studie zur privaten Altersvorsorge. Risiken müssen professionell gemanagt werden. Jeder Anleger muss sich aber klar machen: Die eine, perfekte Geldanlage gibt es nicht!
Wer nur noch Festgeld macht, wird bestimmte Renditen eben nicht erreichen können. Das ist aber nicht schlimm – wichtig ist, dass die Altersvorsorge auch zu Ihnen passt.
Jedem nur das Risiko, das er auch verträgt
Denn jeder sollte nur das Risiko eingehen, das er auch verträgt – wenn Sie nachts nicht mehr schlafen können, garantiere ich Ihnen, dass Sie garantiert im falschen Moment Ihre Aktien verkaufen und damit hohe Verluste machen.
Besser ist ein guter Mix aus festverzinslichen Anteilen und gut gemanagten Fonds – damit haben Sie gewisse Sicherheiten und dennoch Renditechancen.
Wo Sie genauer hinsehen sollten
Hingegen sollte das Eigenheim immer nur ein Baustein der Altersvorsorge sein. Denn der Slogan “Mietfrei wohnen im Alter” ist ein Mythos, der sich bei näherem Hinsehen relativiert. Denn auch das Haus wird älter und es fallen Reperaturen und Kosten an, mit denen man so nicht gerechnet hat.
Von Kapitallebensversicherungen sollten Sie hingegen die Finger lassen – die sind unflexibel, bringen nur geringe Renditen und auch, die Steuervorteile sind nicht mehr das, was sie mal waren.


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