Zeitmanagement für Studenten: Nicht in die Zeitfalle tappen! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Zeitmanagement für Studenten: Nicht in die Zeitfalle tappen!



Voriger Teil Nächster Teil




Der Zeitplan klingt eigentlich gut: Morgens vier Stunden lernen, dann Mittagspause, nachmittags in die Bibliothek, um Bücher für die Hausarbeit zu recherchieren, abends Seminar und danach rechtzeitig ins Bett, damit man am nächsten morgen wieder fit fürs lernen ist. Doch es kommt immer anders als man denkt…

Zum Beispiel so: Schon das Lernen klappt nicht so, wie man eigentlich wollte, weil einem ständig etwas anderes einfällt: Aufräumen, Einkaufen, Spülen, mit den Mitbewohnern in der Küche abhängen – und schon ist der Vormittag vorbei.

Zu viel Ablenkung

Nach dem Mittagessen hockt man zu lange in der Cafeteria, so dass am Ende viel zu wenig Zeit für die Buchrecherche bleibt. Und abends geht man nach dem Seminar mit den Kommilitonen noch in die nächste Kneipe – das Lernen am nächsten Morgen dürfte wohl flach fallen…

Tatsächlich ist dies das Hauptproblem vieler Studenten: Neben dem eigentlichen Studienplan bietet die Hochschule auch ein umfangreiches Rahmenprogramm an Vorträgen, Veranstaltungen oder studentischen Organisationen. Außerdem gibt es die Verlockungen des Studentenlebens.

Wichtige Aufgaben zuerst

Wer da nicht konsequent wichtige Aufgaben von unnötigem Zeitvertreib trennt, kann schnell seine Ziele aus den Augen verlieren. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich klar macht, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und was man dafür tun muss:

Ziele müssen zwar herausfordern, aber zugleich auch realistisch und flexibel sein. Was bringt es, wenn man sich das Ziel vornimmt, den ganzen Tag zu lernen, wenn es eigentlich auch zu denen eigenen Zielen gehört, das Studentenleben zu genießen oder sich politisch zu engagieren. Dementsprechende Aktivitäten müssen dann genau so eingeplant werden wie das Lernen.

Ziele sind notwendig

An diesen Zielen orientiert sich nun die Zeitplanung. Dementsprechend sollte alles, was dem eigenen Ziel nicht dienlich ist, vermieden werden. Dazu gehört, dass man auch mal “Nein” sagt – auch wenn es die beste Freundin ist oder es viel verlockender wäre, mit den Kommilitonen noch in der Kneipe zu sitzen.

Wer jedoch im Auge behält, was er erreichen will, dem wird das mit einiger Übung gelingen.

Aufschieberitis

Ein anderes großes Problem ist es, dass viele Studierende Aufgaben wie Lernen oder Hausarbeiten gerne vor sich herschieben. Da fallen einem noch tausend andere Dinge ein, die man auch unbedingt machen muss – so dass die eigentlich wichtigen Dinge auf der Strecke bleiben.

Doch hinter dieser Prokastination, so der Fachbegriff für Aufschieberitis, steckt meist mehr als seine Zeit nicht richtig planen zu können: Nämlich oft eine massive Unlust oder sogar Angst, die eigentlich wichtigen Dinge anzugehen.

Den gesamten Artikel finden Sie unter:



Bildung Karriere Zukunft - Berufebilder.de-Autoren-Profil
Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil
berufebilder

Mehr HR-News & Tipps? Gerne sprechen wir auch persönlich mit Ihnen über Ihr Anliegen!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf B E R U F E B I L D E R, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.