Wer in Deutschland am besten verdient: Gut bezahlte Berufe – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Wer in Deutschland am besten verdient: Gut bezahlte Berufe



Auch wenn eine Krisenmeldung die nächste jagt: In einigen Berufen wird in Deutschland auch weiterhin gut verdient. Der Wunsch nach mehr Gehalt kann ein guter Grund sein, trotz Wirtschaftsflaute den Job zu wechseln. Aber eine berufliche Veränderung ist gerade jetzt auch mit Risiken behaftet. Wir zeigen, wo der Wechsel lohnt, weil die Bezahlung einfach besser ist.


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Höheres Gehalt entscheidendes Wechselkriterium

Das Forschungsinstitut forsa befragte 2008 im Auftrag des Karriere-Portals yourcha über tausend Deutsche zwischen 25 bis 45 Jahren nach ihren Gründen für einen Jobwechsel. Ergebnis: Für zwei Drittel ist ein höheres Gehalt das entscheidende Kriterium.

Damit sich der Jobwechsel aber lohnt, ist es wichtig, in die richtige Branche zu wechseln: Gut bis sehr gut entlohnte Stellen haben hierzulande auch weiterhin Forschungs- und Entwicklungsingenieure sowie Ingenieure in der Produktfertigung inne. Und auch im Vertrieb wird überdurchschnittlich bezahlt.

Je größer die Firma, desto größer das Gehalt

Doch auch auf die Größe der Firma sollte man achten: Je größer die Firma, desto höher das Gehalt, während kleine Unternehmen häufig deutlich weniger zahlen. „Allerdings haben viele großen Unternehmen zur Zeit Einstellungsstop verhängt“, gibt Jürgen Bühler, Geschäftsführer des Personaldienstleisters Alma Mater, zu bedenken.

Der Grund dafür: „Große Firmen haben bereits viel Personal, außerdem wird hier in Zeiten schwindender Umsätze gerne beim Personal gespart, um an der Börse besser da zu stehen“, erklärt Bühler. Kleine Unternehmen seien da deutlich unabhängiger vom Kapitalmarkt.

Wechsel-Risiken bedenken

Wer jedoch gerade jetzt seinen Job wechseln will, sollte nicht nur auf das höhere Gehalt schielen, sondern auch die Risiken eines Wechsels bedenken: Viele Firmen, die neue Mitarbeiter noch vor wenigen Monaten mit großartigen Gehaltsversprechungen geködert haben, setzen selbige nun betriebsbedingt noch vor Ende der Probezeit wieder auf die Straße.

„Da kann es manchmal sicherer sein, erstmal in seinem alten, sicheren Job zu bleiben und auf bessere Zeiten zu warten,“ rät Jürgen Bühler.

Die bestbezahlten Branchen im Überblick

Wer aber verdient in Deutschland noch richtig gut? Der Stuttgarter Recruiting-Spezialist für Akademiker, alma mater, gibt jährlich eine Studie zu den Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten heraus- Die folgenden Zahlen stammen aus der Gehaltsstudie 2009 und beziehen sich auf eine Vollzeitätigkeit.

  • Bank: Absolventen, die bei einer Bank anheuern, bekommen pro Jahr im Schnitt 42.173 Euro.
  • Baubranche: In der Baubranche liegen die Gehälter bei durschnittlich 36.664 Euro.
  • Chemie: Deutlich mehr verdienen Absolventen in Chemie-Unternehmen, nämlich 42.098 Euro im Jahr.
  • EDV: Im EDV-Bereich sind die Einstiegsgehälter niedriger und liegen bei 36.794 Euro im Jahr.
  • Elektrotechnik: Besser sieht es in der E-Tech-Branche aus: 41.899 Euro können Absolventen hier im Schnitt verlangen
  • Handel: Im Handel bekommen Einsteiger etwa 37.878 Euro pro Jahr.
  • Konsumwirtschaft: Trotz Konjunkturflaute geht es der Konsumwirtschaft recht gut: Im Schnitt 40.843 Euro im Jahr bekommen Absolventen hier.
  • Logistik: Auch in der Transportwirtschaft wird recht anständig bezahlt: In der Logistik können Absolventen hier 39.889 Euro erwarten.
  • Maschinenbau: Technikkenntnisse zahlen sich aus: Im Maschinen-Bau bekommen Absolventen 41.817 Eur im Jahr.
  • Medien: Die Medien sind für Ihre schlechte Bezahlung bekannt: Nur 35.033 Euro winken Absolventen hier im Jahr.
  • Öffentlicher Dienst: Der Öffentliche Dienst bietet sichere Jobs, die aber nicht unbedingt hervorragend bezahlt sind: Im Schnitt bekommt man pro Jahr 36.465 Euro
  • Unternehmens-Beratung: Auch Consulting zahlt sich nach wie vor aus: Junge Unternehmens-Berater bekommen im Schnitt 38.214 Euro im Jahr.
  • Zeitarbeit: Selbst Zeitarbeiter verdienen mit 38.514 Euro deutlich mehr als Honorarleher.
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