Es geht ans Eingemachte – Teil 2: Warum Perfektionismus für Unternehmen teuer ist – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Es geht ans Eingemachte – Teil 2: Warum Perfektionismus für Unternehmen teuer ist



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Perfektionismus kommt deutsche Unternehmen teuer zu stehen: Wie die Produktivitätsstudie der amerikanischen Unternehmensberatung Proudfoot-Consulting jährlich wieder aufs neue zeigt, ist übermäßiger Arbeitseifer nämlich alles andere als produktiv. Allein in Deutschland werden im Schnitt 26 Arbeitstage pro Jahr und Mitarbeiter verschwendet.


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Blindwütiges Arbeiten?

Und zwar vor allem durch unnötige Wartezeiten und Doppelarbeit – blinder Aktionismus also, der durch besonneneres Handeln vermieden werden könnte und der deutsche Unternehmen 135 Milliarden Euro im Jahr kostet, weil die Mitarbeiter überflüssige oder sogar falsche Dinge tun.

Schuld daran ist vor allem Perfektionismus, also die Neigung von Perfektionisten, Fehler um jeden Preis vermeiden zu wollen: Denn verantwortlich für die mangelhafte Arbeitsorganisation sind Führungskräfte, die die Arbeitsabläufe Ihrer Mitarbeiter ja eigentlich regeln sollten.

Entscheidungen, die sich von alleine lösen?

Zur Mitarbeiterführung gehört es allerdings auch, Entscheidungen darüber zu fällen, wer welche Arbeit macht, welches Budget zur Verfügung steht und wann ein Projekt beendet sein soll.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Denn statt die Sache aktiv und tatkräftig anzugehen, hoffen viele Entscheider in den Chefetagen lieber, dass sich das Problem schon von alleine lösen wird.

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