Netbook im Langzeit-Test: Der erste Eindruck vom Nokia 3G


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09.12.2009 59 Leser 2 Debatten 975 Wörter Lesezeit: 5 Minuten, 15 Sekunden
Offenlegung/Anzeige: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 
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Nokia hat sein erstet Netbook herausgebracht, das Nokia Booklet 3G – und ich darf es drei Monate lang ausgiebig testen und hier regelmäßig darüber bloggen, freu! Ich bin also mal gespannt, ob mir das Gerät mein Leben erleichtert und welche Vor- und Nachteile ich an dem Gerät ausmachen kann.

Auspack und freu

Ende letzter Woche kam es an – und ich muss sagen: Der allererste Eindruck war „hui, was ein schickes Teil..“ Schon die Verpackung ausgesprochen hochwertig, blauer Karton. Auch das Design des Gerätes edel und an Mac-Books erinnernd. Das machte Lust auf mehr.

Aber es macht auch misstrauisch: Ich hoffe doch mal, dass sich im Gegensatz zu anderen Geräten deutlich höhere Preis – 609,99 € Euro kostet es derzeit bei O2 samt Daten-Vertrag, 679 bei Amcom, aber offenbar nicht lieferbar 737 Euro bei AmazonTechnik & Arbeitswelt  Arbeitsgeräte   , während man Netbooks anderer Firmen auch für 300 bekommen kann – nicht nur im Design niederschlägt! Technik & Arbeitswelt  Arbeitsgeräte   Technik & Arbeitswelt  Arbeitsgeräte

Mageres Zubehör

Und tatsächlich: Die Zubehör-Ausstattung scheint etwas mager: Neben dem Booklet bekommt man Ladegerät, eine Starter-Guide in zwei Sprachen, ein Headset und ein Wischtuch fürs Display. Das wars. Ein richtiges Handbuch, eine Recovery-DVD zur Neuinstallation von Windows oder gar eine Schutztasche sucht man vergeblich.

Das Netzteil immerhin ist hervorragend an mobile Bedürnisse angepasst: Die ovale Form mit abgerundeten Ecken ist nicht nur schick, sondern hilft auch praktisch:  Sie hat eine Spur samt Halterung, um das Kabel aufzurollen und zu befestigen. Leicht ist das Ding außerdem.

Also kein Kabelsalat in der Tasche – und auch eine deutlich verringerte Gefahr von Kabelbrüchen. Denn nichts ist äergerlicher, als sich deswegen teuer ein neues Netzteil besorgen zu müssen, wie ich aus Erfahrung weiß.

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Top-Design mit leichte Abstrichen

Eines muss man dem Nokia Booklet 3G lassen: Es sieht super aus – und nicht nur das: Das Design ist gut durchdacht und bietet auch was Praktikabilität angeht einige Vorteile – aber auch ein paar Mankos.

Das Gehäuse ist aus Flugzeugaluminium, praktisch aus einem Guß und wirkt sehr stabil. Das ist für den mobilen Transport ein großer Vorteil – vor allem für jemanden wie mich, dem die letzten beiden Notebooks jeweils am Scharnier durchgebrochen sind :-)!!

Insofern könnte das Gehäuse langfristig gesehen ein echter Pluspunkt des Finnen-Netbooks sein. Ein weiterer: Es gibt es keinen Lüfter und das Gerät läuft praktisch kaum heiß. Dadurch kann auch kein Schmutz oder Staub in das Gehäuse eindringen. Auch die Klappe, die die Slots für SD -Card und Sim-Card verschließt, verhindert das Eindringen von Staub und Schmutz.

Das Display könnte größer sein

Die schwarze Plastikscheibe auf dem Displaydeckel jedenfalls ist sehr stylisch, zu stylisch jedenfalls um eine individuelle Schutzfolie drüberzukleben…:-)  aber man sieht darauf natürlich auch jeden Fingerabdruck. Und: Das Display (Auflösung 1.280 x 720 Pixel) füllt den Displaydeckel nicht ganz aus, es gibt einen 1,5-2 cm breiten Rand drumherum.

Es mag sein, dass man sich bei Nokia für ein 10,1-Zoll-Display entschieden hat, um den Energieverbrauch zu senken: Unter ergonomischen Geschichtspunkten ist das eher ein Nachteil!

Zu groß & zu schwer für die Handtasche

Auch die spiegelnde Glasscheibe, hinter der das Display sitzt: Sieht schick aus, aber war das wirklich nötig? Denn das Gerät ist mit seiner Abmessung von 264 x 185, bzw. mit Scharnier x 19,9 mm geradezu ideal, um es in einer etwas größeren Handtasche herumzutragen. Schließlich sollen Design-Laptops als stylisches Acessoire ja auch gezielt Frauen ansprechen.

Da wir uns die Handtaschen aber bekanntlich über die Schulter hängen, wünsche ich mir mein Netbook natürlich so leicht wie möglich – und da stört mich jedes unnötige der insgesamt 1250 Gramm. Ohne Glasscheibe wären es sicher ein paar Gramm weniger. Und noch einen Nachteil hat die Glasscheibe: Sie spiegelt ganz ungemein. Draußen oder sogar in der Sonne zu arbeiten kann man damit glatt vergessen.

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Optimiert für mobiles Arbeiten

Praktisch immerhin, dass das Booklet einen integrierten Sim-Card-Slot hat, so dass man gar keinen mobilen Surf-Stick benötigt. Und praktisch auch, dass sich dieser Slot neben dem SD-Card-Reader auf der rechten Seite befinden und nicht z.B. unter dem Akku, den man sonst jedes mal herausnehmen müsste.Das ermöglicht das schnelle Wechseln von Simcards auch bei eingeschaltetem Gerät – z.B. im Ausland.

Allerdings soll die WLAN- und UMTS-Funktion (letzere erkennen immerhin auch HSDPA) auch einige Einschränkungen haben. Einen Netzwerkanschluss gibt es hingegen nicht, den Adapter kann man aber separat kaufen. Dafür findet man ganze 3 USB-Anschlüsse sowie einen Bluetooth-Adapter. Auch ein Flachbildfernseher, bzw. ein externer Monitor lassen sich extern anschließen.

Was die Ausstattung und den ersten Eindruck angeht, also ein sehr schickes Netbook, durchaus gelungen. Es stellt sich allerdings die Frage nach dem Preis-Leistungsverhältnis. Ich bin gespannt, welchen Eindruck die technischen Merkmale im Arbeitsalltag machen.

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  2. Anonymous

    Hallo Stefan, danke für das Lob. Unter dem Link finde ich aber leider keine weitere Informationen, die in meinem Langzeittest, der ja aus mehreren Artikeln besteht, nicht auch schon enthalten waren. Wo ist also der Mehrwert für den Leser?
    Ich hatte ja in meinem allerersten Blogpost dieser Serie auf eine Reihe recht ausführlicher Tests zum Nokia-Netbook hingewiesen. Einfach mal draufklicken!

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