Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler: Orchiedeen auf Jobsuche Teil 3 – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler: Orchiedeen auf Jobsuche Teil 3



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Auch eine gerade veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit dem Titel „Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler. Analysen, Perspektiven, Existenzgründung“ zeigt: Geistes- und Kulturwissenschaftler nutzen ihre Chancen in einem breiten Spektrum von Arbeitsgebieten.


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Allerdings ist diese Berufsgruppe offenbar häufiger als andere in prekären Beschäftigungen anzutreffen und auch das monatliche Durchschnittseinkommen liegt etwa 600 Euro unter dem anderer Akademikergruppen.

Erfolg gleich Arbeitszufriedenheit?

Daher definieren die Exoten beruflichen Erfolg in der Regel über Arbeitszufriedenheit und Selbstverwirklichung. Glaubt dem Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel, liegen Geisteswissenschaften und Kultur sogar im Trend. Kommerziell erfolgreiche Beispiele dafür sind die Buchverkäufe von Richard David Precht oder Peter Sloterdjik. Und der britischen Privatsender Classic FM kam innerhalb von vier Monaten auf 4,2 Millionen Hörer pro Woche, indem er klassische Musikstücke mit erklärenden Texten versieht. Das Erfolgsgeheimnis bestand in allen Fällen darin, das hochspezialisierte Hintergrundwissen für normale Konsumenten zu übersetzen und somit alltagstauglich zu machen.

Infos

Potsdamer Arbeitsstelle Kleine Fächer: http://www.kleinefaecher.de/

Interview mit Professorin Dr. Martha Meyer-Althoff, http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,306625,00.html.

Interview mit Dr. Monika Wulf-Mathies

Interview mit Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel

Maria Kräuter, Willi Oberlander, Frank Wießner: Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler. Analysen, Perspektiven, Existenzgründung, Reihe: IAB-Bibliothek, Band 320, Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2009, 265 Seiten, 29,90 Euro

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    Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler: <p></p …: Auch eine gerade veröffe..

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Orchideenfächer sind die Exoten unter den Hochschulangeboten und nur selten im Vorlesungsverzeichnis zu finden- wie etwa Ägyptologie, Komparatistik oder Kunstpädagogik. Wer aber denkt, die geringe Konkurrenz eröffnet bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, der irrt: Abgesehen von einem eingegrenzten Spezialbereich sind die Chancen eher schlecht. Doch was macht man, wenn man in dieser Nische nicht unterkommen?


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Unter den Fächern, die die Potsdamer Arbeitsstelle Kleine Fächer verzeichnet, sind die Geisteswissenschaften die größte Gruppe. Und das sind auch diejenige mit den größten Problemen, nach dem Studium einen Job zu finden.

Nur wenige Stellen

Denn auch wenn sich nur vergleichsweise wenige Geisteswissenschaftler für ein Orchideenfach entscheiden, sind es dennoch zu viele für die wenigen Stellen an Hochschulen, Museen und Kultureinrichtungen.

In der freien Wirtschaft muss man aber erstmal erklären, was man eigentlich studiert hat: Denn welches Unternehmen sucht schon verzweifelt die ausgewiesene Expertin in Komparatistik oder Religionswissenschaften?

Erklärungsbedarf in der freien Wirtschaft

Auch wenn viele Unternehmen gerne vollmundig damit werben, offen für kreative Quereinsteiger zu sein: In der Praxis kauft niemand gerne ein, was er nicht kennt. Außerdem hat man in Deutschland einfach das zu machen, was man mal gelernt hat und nicht plötzlich irgendetwas anderes!

Die Exoten passen daher oft nicht in das Denkschema der meisten Arbeitgeber und werden entsprechend misstrauisch beäugt.

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  1. Marcus Knecht

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  2. Alexander Fedossov

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