Übersicht: TOP-Arbeitgeber 2009 – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Übersicht: TOP-Arbeitgeber 2009



Das Researchunternehmen CRF hat in der heute veröffentlichten Studie „TOP-Arbeitgeber“ die attraktivsten Unternehmen Deutschlands ermittelt. Die Studie basiert auf einem umfangreichen Fragenkatalog und auf den Interviews erfahrener Wirtschaftsjournalisten. Die Fragebogenerhebung bewertet anhand verschiedener Kategorien beispielsweise, welches Umfeld die Unternehmen ihren Fach- und Führungskräften bieten und welche beruflichen Entwicklungen möglich sind. 105 Unternehmen erhalten in diesem Jahr das CRF-Gütesiegel „TOP-Arbeitgeber“, welches für herausragende Qualität in der Unternehmens- und Arbeitgeberkultur steht.

Die Top Drei der attraktivsten Unternehmen sind 2009 die B. Braun Melsungen AG, der Allgemeine Deutsche Automobil Club e. V. (ADAC) und die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG. Die beiden Bestplatzierten B. Braun Melsungen AG und ADAC überzeugten die Experten besonders auch in der Einzelranking-Kategorie „Work-Life-Balance“, in der sie den ersten bzw. zweiten Platz belegen. Der ADAC konnte sich zudem in der Kategorie „Marktführerschaft & Image“ auf Platz eins positionieren, gefolgt von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Gewinner im Bereich „Vergütung“ ist in diesem Jahr erneut die Carl Zeiss AG, in der Kategorie „Entwicklungsmöglichkeiten“ liegt die QIAGEN GmbH vorn. Die besten Einzelranking-Ergebnisse in puncto „Jobsicherheit“ und „Unternehmenskultur“ erzielte nochmals die B. Braun Melsungen AG.

Insgesamt zeigt die Studie, dass die teilnehmenden Unternehmen sehr gut in den relevanten Kriterien aufgestellt sind und die Qualitätsstandards ein immer höheres Niveau erreichen. Insbesondere in den Bereichen „Work-Life-Balance“ und „Unternehmenskultur“ konnten die im Vorfeld als Maßstab definierten Strukturen und Programme in hohem Maße erreicht werden.

Seit 2003 ermittelt CRF die Arbeits- und Karrierebedingungen in deutschen Firmen. Die teilnehmenden Unternehmen werden in den Kategorien „Vergütung“, „Work-Life-Balance“, „Entwicklungsmöglichkeiten“, „Unternehmenskultur“, „Jobsicherheit“ und „Marktführerschaft“ beurteilt. Die Grundlage dafür bilden ein umfassender Fragebogen zum Human-Resources- Management und anschließend vor Ort geführte Interviews durch unabhängige, erfahrene Wirtschaftsjournalisten mit Personalmanagern und Mitarbeitern.

Die Ergebnisse von CRF zeigen: Ob Familienunternehmen oder börsennotierter Großkonzern – nicht Größe oder Branche sind für die Attraktivität eines Unternehmens ausschlaggebend. Heute ist ebenso wichtig, was das einzelne Unternehmen seinen Beschäftigten bieten kann. Zwar ist der Verdienst weiterhin ein entscheidender Faktor, jedoch zählen in wachsendem Maße Zukunftsperspektiven und wie flexibel auf persönliche Lebenssituationen der Mitarbeiter eingegangen wird.



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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Simone Janson

    Hallo Herr Strüning,
    Danke für den interessanten Einwand. Haben Sie eine Quelle für die beliebtesten Arbeitgeber? Google propagiert eben eine hohe Möglichkeit an Selbtverwirklichung und des sich Einbringen-Könnens. Ich konnte das bei einem Besuch in der Google-Zentrale in Hamburg selbst in Augenschein nehmen: Da sind die Arbeitsplätze ausgesprochen individuell gestaltet, mit persönlichen Gegenständen, Pflanzen – und allerlei Spielzeug. Und angeblich lässt google seinen Mitarbeitern ja auch Freiraum zur Entwicklung eigener Ideen. Aber es gibt ja noch die von Ihnen angesprochene Kehrseite der Medallie, denn diese persönliche Vereinnahmung trägt natürlich auch zur Ausnutzung der Mitarbeiter bei.
    Interessantes Thema.

  2. Felix Struening

    Spannend ist dabei, dass keines dieser Unternehmen bei den wirklich beliebten bzw. Wunsch-Arbeitgebern gelistet ist. Hier dominiert Google, obwohl dort die Selbstverwirklichungs- und Entwicklungs-Bedinungen nicht die besten sein sollen. Marke und Austrahlung einer Firma scheinen leider noch mehr Einfluss auf die Arbeitgeberwahl zu haben, als der Dienst am Arbeitnehmer.

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