Rechts-Schutz: Sind Versicherungen sinnvoll? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Rechts-Schutz: Sind Versicherungen sinnvoll?



Den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst – und schon hat es gekracht. Unfälle sind im dichten Verkehr an der Tagesordnung und Ärger häufig vorprogrammiert. Auch dabei kann eine Rechtsschutzversicherung helfen.

Denn die Schuldfrage lässt sich nicht immer eindeutig klären. Oder das Geschehen wird vom Unfallgegner anders dargestellt. Wer dann seine Schadenersatzforderung gerichtlich durchsetzen will, fährt mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung unter Umständen besser, da die Kosten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen rasch in ungeahnte Höhen schnellen können.

Es ist dann von Vorteil, wenn die Rechtsschutzpolice dieses finanzielle Risiko übernimmt. Die Versicherung zahlt die Anwalts- und Gerichtskosten auch im Falle eines verlorenen Prozesses.

Streit auf vielen Ebenen

Zum Streit kann es auf vielen Ebenen außerhalb des Verkehrssektors kommen. Nicht selten geht es um Grundstücksgrenzen und bereits eine über die Grenze ragende Baumkrone kann zum Prozess führen. Im Arbeitsleben gibt es häufig Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und -gebern bei Entlassungen oder Abfindungsangeboten.

Kein Wunder, dass Versicherungsunternehmen verschiedene Einzelpolicen und Pakete anbieten. Privatrechtsschutz ist die gängigste Variante und kann je nach persönlichem Bedarf um beispielsweise Berufs-, Verkehrs- sowie Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz ergänzt werden.

Nicht alle Kosten sind gedeckt

Allerdings deckt eine Rechtsschutzversicherung längst nicht die Kosten aller Streitigkeiten ab. Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen ist genausowenig versichert wie die aktive Strafverfolgung.

Auch Streitigkeiten mit dem eigenen Rechtsschutzversicherer sind ausgeschlossen, ebenso wie Klagen vor dem Verfassungsgericht oder vor internationalen Gerichtshöfen. Und sehr häufig kommt der Baurisikoausschluss zum Tragen.

Fazit: Rechtsschutzversicherungen können sinnvoll sein, aber da sie auch teuer sind, ist zu prüfen, ob sie die konkreten Risiken wirklich abdecken.


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst – und schon hat es gekracht. Unfälle sind im dichten Verkehr an der Tagesordnung und Ärger häufig vorprogrammiert. Auch dabei kann eine Rechtsschutzversicherung helfen.

Denn die Schuldfrage lässt sich nicht immer eindeutig klären. Oder das Geschehen wird vom Unfallgegner anders dargestellt. Wer dann seine Schadenersatzforderung gerichtlich durchsetzen will, fährt mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung unter Umständen besser, da die Kosten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen rasch in ungeahnte Höhen schnellen können.

Es ist dann von Vorteil, wenn die Rechtsschutzpolice dieses finanzielle Risiko übernimmt. Die Versicherung zahlt die Anwalts- und Gerichtskosten auch im Falle eines verlorenen Prozesses.

Streit auf vielen Ebenen

Zum Streit kann es auf vielen Ebenen außerhalb des Verkehrssektors kommen. Nicht selten geht es um Grundstücksgrenzen und bereits eine über die Grenze ragende Baumkrone kann zum Prozess führen. Im Arbeitsleben gibt es häufig Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und -gebern bei Entlassungen oder Abfindungsangeboten.

Kein Wunder, dass Versicherungsunternehmen verschiedene Einzelpolicen und Pakete anbieten. Privatrechtsschutz ist die gängigste Variante und kann je nach persönlichem Bedarf um beispielsweise Berufs-, Verkehrs- sowie Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz ergänzt werden.

Nicht alle Kosten sind gedeckt

Allerdings deckt eine Rechtsschutzversicherung längst nicht die Kosten aller Streitigkeiten ab. Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen ist genausowenig versichert wie die aktive Strafverfolgung.

Auch Streitigkeiten mit dem eigenen Rechtsschutzversicherer sind ausgeschlossen, ebenso wie Klagen vor dem Verfassungsgericht oder vor internationalen Gerichtshöfen. Und sehr häufig kommt der Baurisikoausschluss zum Tragen.

Fazit: Rechtsschutzversicherungen können sinnvoll sein, aber da sie auch teuer sind, ist zu prüfen, ob sie die konkreten Risiken wirklich abdecken.

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