Einkommens-Anrechnung beim BAföG: Was gehört zum Einkommen – und was nicht? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Einkommens-Anrechnung beim BAföG: Was gehört zum Einkommen – und was nicht?



Von der Waisenrente und dem Waisengeld bleiben für Schülerinnen und Schüler von Berufsfachschulen und Fachschulklassen (deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt) monatlich 153 Euro (ab August/Oktober 2008 160 Euro), für alle anderen Auszubildenden, also auch Studenten, 112 Euro (ab August/Oktober 2008 120 Euro) anrechnungsfrei. Hier werden übrigens weiterhin Unterschiede nach der Ausbildungsart gemacht!


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Wann gilt diese Regelung

Dies gilt auch für Ausbildungsbeihilfen und gleichartige Leistungen aus öffentlichen Mitteln oder von Förderungseinrichtungen, die hierfür öffentliche Mittel erhalten, Unterhaltsleistungen des dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten werden ebenfalls als Einkommen in voller Höhe ohne Freibeträge und sonstige Abzüge auf Ihr Einkommen angerechnet.

Zinseinkünfte werden ohne besondere Freibeträge zum Einkommen hinzu angerechnet. Wenn Sie sehr hohe Zinsen haben, ist ohnehin davon auszugehen, dass Sie zu viel Vermögen besitzen um BAföG zu bekommen. Übrigens ist davon auszugehen, dass das BAföG-Amt über einen Datenabgleich mit dem Finanzamt (Freistellungsauftrag) überprüft, wie hoch Ihre Zinseinkünfte sind.

Was nicht als Einkommen zählt:

Es gibt verschiedene Einkommensarten, die nicht als Einkünfte im Sinne des BAföG gelten und daher auch nicht angerechnet werden:

  • Geld von den Eltern, z.B. als Unterhaltszahlung zur Studienunterstützung (nicht aber Vermögen, das auf Ihrem Konto lagert!)
  • Kindergeld
  • Grundrenten und Schwerstbeschädigtenzulage nach dem Bundesversorgungsgesetz, bzw. nach den Gesetzen, die danach angewendet werden
  • Geld, dass der Grundrente und der Schwerstbeschädigtenzulage nach dem Bundesversorgungsgesetz entspricht
  • Renten für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung
  • Einnahmen, die für einen anderen Zweck als für die Deckung des Lebensbedarfs bestimmt sind
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