Aufbaustudium: So finden Sie den passenden Master – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Aufbaustudium: So finden Sie den passenden Master



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Tatsächlich gleicht die Suche nach einem geeigneten Aufbaustudiengang der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn immer mehr Hochschulen bieten interessant klingende Aufbaustudiengänge für spezialisierte Berufsbereiche an.

Entscheiden nach der persönlichen Zielsetzung

Bei der Entscheidung, ob und welchen Aufbaustudiengang man absolvieren soll, helfen einem letztlich nur die eigenen, persönlichen Vorgaben. Wer in einem bestimmten Berufszweig arbeiten will, für den kann ein entsprechendes Aufbaustudium die Eintrittskarte in den Traumjob sein. Dabei sollten die Angebote aber ganz genau miteinander verglichen werden. Einige Studiengänge verlangen hohe Gebühren und es sollte überlegt werden, ob die Kosten das Ergebnis wert sind. Darüber hinaus sollten die Inhalte weitaus stärker als beim Erststudium auf das zukünftige Berufsfeld ausgerichtet sein. Zu achten ist außerdem darauf, dass der Abschluss nicht nur regional anerkannt wird, sondern im günstigsten Fall international, damit er auch die Möglichkeit eröffnet, im Ausland zu arbeiten.

Da das Angebot an Aufbaustudiengängen sehr unübersichtlich ist – allein in Deutschland gibt es einige hundert Programme, die zum MBA führen – sollten sich Interessenten einen ersten Überblick im Internet verschaffen.

Wie helfen Online-Datenbanken weiter?

Die drei wichtigsten Datenbanken für Aufbaustudiengänge trennen leider nicht zwischen weiterbildenden, nicht-konsekutiven und konsekutiven Aufbaustudiengängen. Die Aufbaustudiengänge sind viel mehr nach dem Abschluss sortiert. Das bedeutet: Wer etwa im Hochschulkompass „Geschichte“ eingibt, findet alle Aufbaustudiengänge mit historischem Inhalt, jedoch nicht alle Aufbaustudiengänge, die für Historiker sinnvoll und möglich sind. Daher sollte jeder Geisteswissenschaftler, der sich einen Überblick über alle Möglichkeiten verschaffen will, auch daran denken, dass für ihn auch wirtschaftswissenschaftliche weiterbildende Aufbaustudiengänge in Frage kommen. Leider hat er dann keine andere Wahl, als sich durch die vielen Studienangebote durchzuklicken und dabei auf die Voraussetzungen zu achten. Denn: konsekutive Studiengänge im Bereich Recht, Wirtschaft oder Naturwissenschaften kommen für einen Geisteswissenschaftler natürlich nicht in Frage, da sie ein abgeschlossenes Studium in diesen Bereichen voraussetzen.

Die Datenbank Studienwahl unterscheidet noch nicht einmal zwischen grundständigen und aufbauenden Studiengängen und enthält nur konsekutive Angebote. Allerdings ist ein Auswahl des Abschlusses, also etwa Master, möglich, zudem kann man zwischen studienbegleitenden, Teilzeit- und Vollzeit-Angeboten, Fernangeboten sowie verschieden Hochschularten wählen. Wer also vor allem eine praktikable Lösung sucht, wie er ein Aufbaustudiengang mit einem Job unter einen Hut bekommt oder wer ortsgebunden ist und sich über diese eingeschränkten Möglichkeiten informieren will, der sollte hier suchen.

KURS

KURS, die größte deutsche Weiterbildungsdatenbank beinhaltet neben Aufbaustudiengängen auch zahlreiche berufliche Weiterbildungen. Das bietet den Vorteil, einen guten Überblick zu bekommen und so eine Auswahl zu treffen. Leider nimmt Kurs seit Juli 2005 nur noch Angebote auf, die ein spezielles Zertifikat erhalten haben und dadurch für die Bundesagentur für Arbeit förderungswürdig sind. Die Datenbank bietet als kein umfassendes Bild der deutschen Weiterbildungslandschaft, darüber hinaus sind nicht alle Angebote aktuell. Immerhin lässt sich hier am ehesten eine Suchanfrage nach einem bestimmten Berufsziel starten, denn es werden auch ähnliche Abschlüsse genannt. Außerdem lässt sich über das BERUFEnet vom Berufsziel aus suchen und neben der Berufsbeschreibung werden auch Weiterbildungsmöglichkeiten zum Wunschberuf angeboten.

Doch leider sind längst nicht alle Aufbaustudiengänge auch in den Datenbanken verzeichnet: Wer eine bestimmte Hochschule im Auge hat, sollte sich daher nicht auf die Datenbanken verlassen, sondern direkt vor Ort oder über das Internet informieren.

Wer sich für die Studienmöglichkeiten in einem speziellen Land interessiert, sollte sich gezielt Informationsmaterial besorgen, etwa die Länderstudienführer des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Der DAAD bietet auch eine umfangreich Datenbank zu Studiengängen im Ausland mit Informationen zu Graduate-Studiengängen einschließlich der Professional Schools. Nach Eingabe von Studienfach, Status und Zielland erscheint ein Zwischenergebnis, das sich nach Fachrichtung bzw. geografisch weiter eingrenzen lässt.



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