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Umfrage: Existenzgründung international



Ein bisschen spät erreichte mich gestern nachmittag folgende Pressemitteilung. Im übrigen aus einem Presseverteiler, aus dem ich schon Mehrfach ausgetragen worden sein soll:


Bildung Karriere Zukunft - Berufebilder.de-Autoren-Profil
Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Die Umfrage

Das Department Wirtschaft der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) führt zum vierten Mal im September 2008 zusammen mit der Napier University Business School in Edinburgh/Schottland einen zweiwöchigen englischsprachigen Workshop zum Thema Existenzgründung durch. Die zweite Woche wird im Februar 2009 an der Napier University in Edinburgh stattfinden.

Insge­samt nehmen Studierende aus 15 verschiedenen Ländern am Workshop teil. An dem Workshop „European Entrepreneurship Exchange“ nehmen jeweils elf Studierende von der HAW Hamburg und der Napier University in Edinburgh teil. Die Studierenden lernen zusammen während des fünftägigen Workshops die grundlegenden Instrumente kennen, die für die Gründung eines Unternehmens notwendig sind.

Parallel hierzu haben sie Einsicht in die zwei unterschiedlichen Absatzmärkte Deutschlands und Schottlands. Weitere Ziele des Workshops sind die Aneignung interkultureller Kompetenzen und die Entwicklung von Fähigkeiten zur Teamarbeit. Aufbauend auf den Vorlesungen erarbeiten die Studierenden in Gruppen ihre eigenen Geschäftsideen, die am Ende des Workshops in Präsentationen vorgestellt werden und in der Folge-Woche in Edinburgh weiterentwickelt werden. Ein Besuch bei dem Unternehmen „Die Räucherei“ schließt das Lehr-Programm ab.

Mein Kommentar

Da habe ich mich gefragt, ob die Veranstaltung so der Brüller ist. Ich meine, internationale Existenzgründung klingt ja ganz nett – aber macht es tatsächlich Sinn, das ganze so aufzuziehen? Sind die ausländischen studierenden der Deutschen Sprache tatsächlich so mächtig, dass sie die komplexen Rechtsthemen, die so manchem Deutschen den Schweiß auf die Stirn treiben, verstehen?

Und kann man den Studenten in so einem Workshop wirklich vermitteln, was es heißt, ein Unternehmen in einem anderen Land zu gründen? Oder soll es hier nur ein bisschen BlaBla über Unternehmertum geben und die ganzen rechtlichen Aspekte sollen ausgespart werden? Und ist der Besuch beim Unternehmen „Die Räucherei“ dazu angetan, unternehmerische Einblicke zu vermitteln oder geht es nur darum, Räucherlachs abzufischen? 🙂

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