Das sollten Sie im persönlichen Gespräch mit dem Weiterbildungsanbieter klären: Checkliste für die Beratung – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Das sollten Sie im persönlichen Gespräch mit dem Weiterbildungsanbieter klären: Checkliste für die Beratung



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Die folgende Checkliste hilft Ihnen, gemeinsam mit Ihrem Weiterbildungs-Anbieter klären, welche Beratung überhaupt in Frage kommt:


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht B E R U F E B I L D E… Profil

  • Fragen Sie nach der Ausbildung, Qualifikation und Erfahrung des Dozenten. Übrigens: Wenn die Dozenten häufig wechseln, spricht das für eine geringere Qualität.
  • Wie sehen die Lehrpläne aus, welche Methoden (z. B. Rollenspiele, Computer, Diskussionsrunden usw.) werden eingesetzt?
  • Fragen Sie nach der Größe der Lerngruppen: Je größer die Gruppen, desto billiger häufig der Kurs – und desto schwieriger individuelles Lernen.
  • Schauen Sie sich die Unterrichtsräume und ihre Ausstattung an – eine gute Atmosphäre ist für den Lernerfolg wichtig, Computerarbeitsplätze sollten technisch up-to-date sein.
  • Steht die Dauer des Kurses in angemessenem Verhältnis zum Bildungsziel? Schnellkurse zu komplexen Themen sollten ebenso kritisch beäugt werden wie langatmige Kurse in Grundfertigkeiten.
  • Lassen Sie sich eingehend über Ziele und Nutzen der Weiterbildung beraten – was wollen Sie erreichen und was können Sie erreichen? Ist das angestrebte Ziel realistisch? Der Anbieter sollte Ihnen z. B. vorgeben, welchen Aufwand Sie zum Erreichen betreiben müssen und Sie sollten realistisch einschätzen, ob Sie diesem Aufwand gewachsen sind.
  • Welche Voraussetzungen müssen die Kursteilnehmer mitbringen? Wird darauf geachtet, dass die Zugangsvoraussetzungen quasi gleich sind? Manche privaten Bildungsanbieter würfeln z. B. bei Sprachkursen Teilnehmer verschiedener Niveaus zusammen, um den Kurs vollzubekommen.
  • Erfüllen Sie diese Voraussetzungen – ganz ehrlich? Natürlich können Sie nur die Weiterbildungen machen, die auch für Sie geeignet sind, z. B. können Sie keine Europasekretärin werden, wenn Sie kein Abitur haben.
  • Klären Sie, wie viele Unterrichtsstunden Sie an einem Tag haben, wann diese liegen usw. Überlegen Sie, ob die Einteilung zu Ihrem Tagesrhythmus passt: Als starker Raucher brauchen Sie wahrscheinlich ein System mit vielen kleinen Pausen und wenn Sie zu der Sorte Mensch gehören, die möglichst alles schnell hinter sich bringt, ist ein Drei-Stunden-pro-Tag-Rhythmus nichts für Sie!
  • Auch sollten Sie keinen Kurs am späten Abend wählen, wenn Sie eigentlich ein Frühaufsteher sind und wenn Sie Kinder haben, können Sie möglicherweise nur lernen, wenn diese außer Haus sind.
  • Lassen Sie sich das Unterrichtsmaterial zeigen – wichtig ist, dass das Lehrbuch auf dem neuesten Stand ist und dass Sie mit dem Lehrbuch klar kommen.
  • Besuchen Sie nach Möglichkeit eine Probestunde in der von Ihnen gewählten Bildungsmaßnahme. Sie bekommen so den besten Einblick in die Qualität des Unterrichts, des Dozenten und der Ausstattung des Kursraums. Und Sie sehen, ob die Chemie zwischen Ihnen und dem Dozenten stimmt, was für den Lernerfolg besonders wichtig ist.
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