Archiv des Monats: April 2008

Neue Ergebnisse der Hirnforschung: Stress kann das Gehirn verändern

Simone | Janson

Spätestens seit Skispringer Sven Hannawald wegen des sogenannten “Burnout-Syndroms” seine Karriere beendete, ist das Phänomen des “Ausgebranntseins” ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Das Burnout-Syndrom ist eine Form der Stresserkrankung, ein chronischer Zustand der Erschöpfung. Schätzungen zufolge hat bereits jeder vierte Deutsche das Gefühl, der “Akku ist leer”. Vor allem 25- bis 45-jährige Berufstätige sind betroffen. Experten vermuten: Wer bis 45 das Arbeitsleben gut über die Runden gebracht hat, der hat wohl seine Mechanismen gelernt und weiß, wie man mit Stress umgeht.

Einige Berufsgruppen sind stärker betroffen als andere, etwa Soziale Berufe, Hausfrauen und Stewardessen, in letzter Zeit auch IT-Fachleute. Dass dauerhafter Stress aber nicht bei jedem zwangsläufig zum Burnout führt, erklärt die Psychologin so: “Es gibt bestimmte stressverschärfende Eigenschaften, die einen Menschen anfälliger werden lassen, z. B. der Drang nach Perfektionismus oder Anerkennung.”

Langfristig gesehen ist Stress aber nicht nur anstrengend sondern auch gesundheitsgefährdend: Man hat keine Zeit mehr, sich zu erholen. Das heißt, man ist immer im Ausnahmezustand. Dadurch bleiben Schadstoffe im Körper zurück, die sich beispielsweise in den Gefäßen festsetzen und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Und: Dauerstress kann die Hirnstruktur verändern. Das Gehirn passt sich an negative Belastungen an.

Vorsicht Diskussion: Eingreifen im Meeting

Simone | Janson

Ein Meeting, in dem nur engagiert, aber wenig konstruktiv gestritten wird, ist ärgerlich und wird in aller Regel nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Besser als still dabeizusitzen und zuzusehen, wie die Zeit verrinnt, ist es, elegant zu unterbrechen. Mehr dazu in meinem Beitrag beim imgriff.com

Fachkräftemangel: IT-Branche sucht Wirtschaftswissenschaftler

Simone | Janson

68 Prozent der Ausschreibungen für berufserfahrene IT-Fachleute fordern von den Bewerbern ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium. Damit ist der Bedarf an Wirtschaftsingenieuren, Wirtschaftsinformatikern und Wirtschaftswissenschaftlern zusammengenommen sogar größer als an Absolventen eines klassischen Informatikstudiums (61 Prozent).

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Riesterverträge können missbraucht werden: Achtung Geldwäsche!

Simone | Janson

Was ich auch noch nicht wusste: Auch Riesterverträge können zur Geldwäsche missbraucht werden. 2005 und 2006 haben Versicherungsunternehmen 35 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz erstattet. Die Anzeigen wurden überprüft, aber in keinem Fall hat sich der Verdacht bestätigt. Allerdings: Rein Theoretisch ist der Missbrauch wohl tatsächlich möglich. Ein besonders hohes Risiko besteht vor allem bei hohen Bareinzahlungen oder Einmalzahlungen. Dabei werden die Schwellenwerte des Geldwäschegesetzes nur dann überstiegen, wenn die Jahresprämien höher als 1000 Euro oder eine einzelne Prämie mehr als 2500 Euro übersteigt.

Bank-Tipp: Für jeden das richtige Girokonto

Simone | Janson

Angebote für Girokonten gibt es viele. Bei Filialbanken vor Ort und bei Direktbanken im Internet, mit hohen (bis 170 Euro im Jahr!), geringen und manchmal sogar gar keinen Gebühren. Da fragt man sich unweigerlich, ob man nicht zu viel für sein Girokonto bezahlt – so ging es jedenfalls mir kürzlich. Tipps für den Kontowechsel finden Sie in meinem Beitrag bei imgriff.com

Konfliktkultur: Wenn zwei sich streiten…

Simone | Janson

Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte? Eher nicht: Konflikte am Arbeitsplatz sind selten produktiv und können die Arbeitsatmosphäre nachhaltig vergiften. Da heißt es, rechtzeitig entgegenzuwirken und Konflikte zu lösen – egal ob man selbst involviert ist oder andere. Das heißt natürlich nicht, Konflikte unter den Teppich zu geben. Aber es gibt ein paar Punkte, die man beherzigen kann. Mehr dazu in meinem Beitrag bei imgriff.

Bis hierhin und nicht weiter: Nein sagen mit Erfolg

Simone | Janson

Was tun, wenn der Chef mal wieder mehr verlangt, als man leisten kann und einem der Kollege auch noch Arbeit aufs Auge drückt? Einfach mal Nein sagen! Leichter gesagt als getan. Die meisten Menschen tun sich schwer damit. Die Kunst ist, freundlich, aber bestimmt Nein zu sagen. Wie das geht, erfahren Sie in meinem Artikel zum Thema auf RP-Online.

Rechts-Schutz: Sind Versicherungen sinnvoll?

Simone | Janson

Den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst – und schon hat es gekracht. Unfälle sind im dichten Verkehr an der Tagesordnung und Ärger häufig vorprogrammiert. Auch dabei kann eine Rechtsschutzversicherung helfen.

Denn die Schuldfrage lässt sich nicht immer eindeutig klären. Oder das Geschehen wird vom Unfallgegner anders dargestellt. Wer dann seine Schadenersatzforderung gerichtlich durchsetzen will, fährt mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung unter Umständen besser, da die Kosten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen rasch in ungeahnte Höhen schnellen können.

Es ist dann von Vorteil, wenn die Rechtsschutzpolice dieses finanzielle Risiko übernimmt. Die Versicherung zahlt die Anwalts- und Gerichtskosten auch im Falle eines verlorenen Prozesses.

Streit auf vielen Ebenen

Zum Streit kann es auf vielen Ebenen außerhalb des Verkehrssektors kommen. Nicht selten geht es um Grundstücksgrenzen und bereits eine über die Grenze ragende Baumkrone kann zum Prozess führen. Im Arbeitsleben gibt es häufig Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und -gebern bei Entlassungen oder Abfindungsangeboten.

Kein Wunder, dass Versicherungsunternehmen verschiedene Einzelpolicen und Pakete anbieten. Privatrechtsschutz ist die gängigste Variante und kann je nach persönlichem Bedarf um beispielsweise Berufs-, Verkehrs- sowie Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz ergänzt werden.

Nicht alle Kosten sind gedeckt

Allerdings deckt eine Rechtsschutzversicherung längst nicht die Kosten aller Streitigkeiten ab. Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen ist genausowenig versichert wie die aktive Strafverfolgung.

Auch Streitigkeiten mit dem eigenen Rechtsschutzversicherer sind ausgeschlossen, ebenso wie Klagen vor dem Verfassungsgericht oder vor internationalen Gerichtshöfen. Und sehr häufig kommt der Baurisikoausschluss zum Tragen.

Fazit: Rechtsschutzversicherungen können sinnvoll sein, aber da sie auch teuer sind, ist zu prüfen, ob sie die konkreten Risiken wirklich abdecken.

Kein schlechter Witz: Zweitwohnungssteuer für Studenten

Simone | Janson

Was klingt wie ein schlechter Witz, ist für manche Berliner Studenten bittere Realität: Studenten, die in Berlin eine Wohnung als Zweitwohnsitz unterhalten und gleichzeitig an einem anderen Ort als Hauptwohnsitz gemeldet sind, müssen in Berlin Zweitwohnungssteuer zahlen – und zwar auch dann, wenn der Hauptwohnsitz das Kinderzimmer in der elterlichen Wohnung ist.

Horror vor der Arbeitswoche: Die Tipps

Simone | Janson

Gestern habe ich ja über die Studie zur Schlaflosigkeit vor der neuen Woche des Karriereportals Monster.de berichtet. Heute nun folgen die Tipps dazu, was man dagegen tun kann. (mehr …)