Berufebilder by Simone Janson

Führendes Blog für Bildung & neues Arbeiten, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat. 50 Autoren, 50 Meinungen!

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Frisch Gegründet

Hier können gerade Selbständige sparen:
Weg vom teuren Girkonto!

Heute konnte ich endlich feststellen, dass mein Girokonto bei meiner alten Bank aufgelöst wurde. Hurra! Denn ich hatte vor zwei Monaten den Wechsel beschlossen und auch eingeleitet. Denn: neben viel anderem Ärger über die entsprechende Bank war mein altes Konto, das nur bei einem bestimmten monatlichen Geldeingang kostenlos ist, für mich als Selbständige mehr als unpraktisch, da das Geld eben nicht in regelmäßigen Raten sondern meist auf einmal (z.B. quartals- oder projektweise) fließt.

Natürlich ist so ein Kontowechsel kein kleiner Schritt, denn ich musste allen Kunden und allen, die Geld von mir wollen, bescheid geben – das sind für Selbständige in der Regel ein paar mehr als für Angestellte. Aber es gibt bessser, um nicht zu sagen kostenlose Angebot. Und zwar auch für Selbständige, die sich von dem “Sie können nur ein Geschäftskonto eröffnen”-Geschwätz der Banken nicht verunsichern lassen sollten (stimmt nämlich nicht!), aber die Banken wollen natürlich an den Geschäftskunden extra verdienen (mehr dazu hier).

Nach langem Überlegen war es dann so weit und weit schneller und einfacher vollzogen als gedacht. Worauf bei so einem Kontowechsel zu achten ist und wie man tatsächlich das beste Angebot findet, darüber habe ich bei Akdemie.de einen ausführlicheren Artikel geschrieben.

Simone Janson

Von: Simone Janson
Kommentare deaktiviert

Medien & Web 2.0

Nützliche Firefox Addons:
Bloggen mit Just Blog It!

Jochen Mai hat auf Karrirebibel.de nützliche Addons aufgelistet, die nicht nur Bloggern nutzen. Unter anderem auch das Tool JustBlogIt, das ich gerade ausprobiere, aber doch ein wenig unkomfortabel finde. Sicherlich ist es gut, um mal eben so über eine andere Seite zu bloggen, aber z.B. kann man weder Tags noch das Datum variabel eintragen. Da bleibe ich lieber bei BlogDesk, dort lässt sich wenigstens das Datum variabel verändern. Oder logge mich gleich richtig in das Dashboard ein. Übrigens: die Umlaute werden auch nicht korrekt angezeigt.

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Perfektionismus & Psychologie

Chaoten sind auch nur perfektionistische Pedanten

Es gibt Chaoten. Und es gibt Pedanten. Denkt man. Die Chaoten räumen nicht auf, halten keine Ordnung – zum Beispiel weil es ihnen einfach nicht so wichtig ist. Oder weil sie nicht zur Ordnung erzogen wurden und infolgedessen nicht daran gewöhnt sind aufzuräumen. Oder weil sie es einfach nicht hinbekommen, Ordnung zu halten. Bei manchen Menschen liegt offenbar der Verlust einer willentlichen Steuerung zur Organisiertheit vor – das hat dann krankhafte Züge.

Auf der anderen Seite die Pedanten. Alles immer ordentlich, akurat, sauber. Im Extremfall muss auf dem Tisch alles in Reih und Glied stehen. Mitunter haben solche Pedanten ihr ganz eigenes hochkompliziertes Ordnungssystem. Häufig nerven sie auch ihre Umgebung damit und haben nicht selten einen Kontrollfimmel, der sich nicht nur auf die Ordnung sondern auch auf andere Lebensbereiche erstreckt. Auch Pedanterie die damit einhergehende Kontrollsucht können im extremfall krankhaft sein.

Auf den ersten Blick haben beide Gruppen wenig miteinander gemeinsam. Und doch sind sie sich ähnlicher als viele vielleicht denken. Denn wenn man mal genauer hinschaut, warum manche Leute so chaotisch sind und nachfragt, stellt man fest: Viele chaotische Menschen möchten es eigentlich auch gerne sauber, ordentlich und kontrolliert haben. Aber weil sie glauben, sie würden es eh nicht hinbekommen oder gar Angst vor dem Berg an Arbeit haben, lassen sie es einfach sein.

Simone Janson

Von: Simone Janson
2 Kommentare/Pings

Zeitmanagement & Organisation

Daten speichern – aber wie?

Computer sind praktisch. Richtig eingesetzt können Sie eine Menge Zeit sparen. Aber Sie können auch eine Menge Zeit kosten. Und damit meine ich nicht die Zeit, die Computerfreaks mit dem Rumbasteln an ihren Maschinen verbringen und die für das Neuinstallieren von Programmen oder das (unnötige) Surfen im Internet draufgeht.

Nein, ich meine die Zeit, die bei der ganz alltäglichen Arbeit draufgeht – durch Datenverlust. Klar, es heißt immer, man müsse ständig seine Daten abspeichern. Aber wer speichert schon wirklich jeden Arbeitsgang ab? Den meisten Usern ist das viel zu aufwändig: Hier noch einen Punkt im Text vergessen, da noch einen Absatz ergänzt – wie schnell hat man da das Abspeichern vergessen. Die guten Vorsätze kommen einem erst wieder beim nächsten Datencrash in den Sinn. Und dann ist guter Rat teuer.

Doch welches ist die beste Möglichkeit, seine Daten sicher aufzuheben? Eine kurze Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten mit Kurzkommentar:

  • Speichern auf CD oder DVD – preiswert, aber völlig unsicher. Die beste Möglichkeit zum garantierten Datenverlust.
  • Nur auf der Festplatte im Computer: Praktisch, schnell, preiswert – aber auch völlig unsicher. Beim nächsten Virus, bei der nächsten Umpartitionierung oder wenn die Festplatte kaputt geht ist alles weg. Aber: Immer noch besser, als sich auf Silberscheibchen zu verlassen.
  • USB-Sticks: Kostengünstig, handlich, aber kleiner Speicherplatz. Hier kann man mal was ablegen, aber wer immer nur seine “wichtigsten” Daten hier ablegt, hat bald das komplette Datenchaos. Außerdem: Man kann die Dinger auch gut verlieren.
  • Externe Festplatten: Im Prinzip eine gute Wahl: Viel Speicher um alle Daten gemeinsam abzulegen, ganz ordentlich. Nachteil: Gerade bei Laptops unhandlich, das Teil immer auf dem Tisch stehen zu haben. Teuer in der Anschaffung. Und: Wird mal eingebrochen und der Laptop geklaut, nimmt der Dieb die externen Festplatte wohl auch gleich mit (das ist nicht erfunden!)Â Daher: Zumindest getrennt vom Computer aufbewahren (was die Sache wieder unhandlich macht).

Mein Fazit: Die perfekte Art der Datenspeicherung gibt es nicht. Jede Art hat ihre Vor- und Nachteile. Selbst der Tipp, der in solchen Fällen immer gerne gegeben wird, alle Methoden zu kombinieren, muss m.E. bald im Chaos enden. Irgendwann blickt man dann nämlich gar nicht mehr durch, welche Daten noch aktuell sind. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Arbeits- & Sozialrecht

Nachbarschaftshilfe oder Schwarzarbeit:
Vorsicht bei kleinen Dienstleistungen!

Im Internet gibt es immer mehr Plattformen, über die man kleine Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfe anbieten. Diese richtet sich vor allem an Amateure und Existenzgründer in der Startphase, die kleinere Dienstleistungen anbieten wollen. Hier sollen keine mittelständischen Handwerksbetriebe Kunden aquirieren, sondern Leute von nebenan kleine Dienstleistungen anbieten. Außerdem hat man die Möglichkeit, auch schnell mal außergewöhnliche Dienstleistungen zu finden, etwa den Opernsänger für die Geburtstagsfeier. Und die Preise werden vom Markt bestimmt, schon allein deshalb dürfte die Plattform für größere Firmen unattraktiv sein. Im Prinzip also eine schöne Idee. Wenn es nicht einige gesetzliche Regelungen zu beachten gäbe.

Vorsicht: Das Gesetz

Schwarzarbeit: Die Grenzen zwischen Nachbarschaftshilfe und Schwarzarbeit sind fließend. Beispiel: Wenn die alte Dame von nebenan gelegentlich auf Kinder aufpasst, während die Eltern im Kino sind, dann darf sie das Geld unversteuert behalten. Benötigen aber berufstätige Eltern täglich drei Stunden eine Tagesmutter, die sich um die Kinder kümmert, existiert ein Direktionsverhältnis. Dies bedeutet, dass die Beschäftigung auf Dauer und auf Wiederholung angelegt ist und die Tagesmutter nicht nach eigener Entscheidung einen Termin ausfallen lassen kann. Die Eltern müssten die Tätigkeit als Minijob anmelden. Es sind dann Steuern und Sozialversicherung zu zahlen, solange die Tagesmutter nicht Selbständig ist.

Gewerbe: Wer regelmäßig solcke Dienstleistungen anbietet, könnte als Gewerbetreibender gelten, der seine Tätigkeit selbstständig, mit Gewinnerzielungsabsicht und nachhaltig anbietet. Grundsätzlich muss jeder Gewerbetrieb beim zuständigen Gewerbeamt/ Ordnungsamt einer Gemeinde angemeldet werden. Daraus folgt dann auch die Anmeldung beim Finanzamt. Steuern und IHK-Mitgliedsbeiträge sind aber nicht zu bezahlen, solange das Einkommen unterhalb bestimmter Grenzen liegt. Auch bei der Sozialversicherung ändert sich nichts, solange man noch anderwertig versichert ist (z.B. über den Arbeitgeber oder in der Familienversicherung) und bestimmte Arbeitszeit- und Einkommensgrenzen (bei der Familienversicherung nur 350 Euro im Monat!) nicht übersteigt.

Erlaubnispflichtige Gewerbe:
Ungeachtet der grundsätzlich geltenden Gewerbefreiheit ist für bestimmte Gewerbe und Freie Berufe eine besondere Erlaubnis erforderlich. Sie muss vor Beginn der Tätigkeit bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Die Erlaubnis hängt- je nach Gewerbe – von verschiedenen Nachweisen ab, die der Gründer selbst erbringen muss. Ob und welche Nachweise erbracht werden müssen, erfährt man am besten bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK).

Freiberufler:
Manche Diensteistungen, etwa die eines Nachhilfelehrers, gelten, sofern Sie dauerhaft und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt werden, als freiberuflich – welche, das steht im Einkommenssteuergesetz § 18. Freiberufler müssen sich selbst beim Finanzamt anmelden, da dieses nicht vom Gewerbeamt verständigt wird.

Achtung Handwerker: Wer öfter handwerkliche Tätigkeiten ausübt, muss besonders aufpassen. Ein Handwerksunternehmen darf nur führen, wer eine Meisterprüfung abgelegt hat. Bei einer GmbH genügt, wenn ein Meister als technischer Betriebsführer eingestellt ist. Eine Anmeldung bei der Handwerkskammer ist notwendig (Handwerkerrolle). Für sogenannte “handwerksähnliche Berufe” benötigt man zwar keinen Meisterbrief, wohl aber den Eintrag in der Handwerkerrolle (sogenannte “Anlage B”). Die Liste der Handwerksberufe und der handwerksähnlichen Berufe ist im Internet auf den Seiten des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (www.zdh.de) zu finden.

Mehrere Dienstleistungen anbieten:
Auch wenn Sie mehrere Dienstleistungen  anbieten wollen, müssen Sie aufpassen: Als Nachbarschaftshilfe ok, sobald Sie es als Gewerbe betreiben, wird es problematisch: Denn von nun an müssen Sie jede Veränderung in der Betriebstätigkeit, zum Beispiel Umzug, Änderungen in der Art der gewerblichen Tätigkeit oder Betriebseinstellung, dem Gewerbeamt melden. Falls mehrere Betriebsstätten (auch an einem Ort) betrieben werden, ist jede einzeln anzumelden. Der Gegenstand der gewerblichen Tätigkeit ist möglichst genau zu bezeichnen. Heißt im Klartext: Wenn Sie neben Handwerksleistungen auch noch als Hundesitter arbeiten wollen, müssen Sie das dem Gewerbeamt mitteilen.

Fazit

Für gelegentliche kleine Dienstleistungen sind solche Plattformen sehr gut geeignet. Illegal wird es meist dann, wenn aus den gelegentlichen regelmäßige Dienstleistungen eine richtige gewebliche Tätigkeit wird.

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Medien & Web 2.0

Kommentare – aber ohne Zensur

Wie vielleicht der eine oder andere Leser schon gemerkt hat: Wenn jemand einen Kommentar schreibt, wird dieser bei mir nicht automatisch angezeigt, sondern muss erst durch mich freigeschaltet werden. Das mag den einen oder anderen ärgern oder (hoffentlich nicht!) vom Kommentieren abhalten.

Ich mache das aber nicht um unliebsame Kommentare zu zensieren – im Gegenteil ich freue mich über jede Kritik und diskutiere auch gerne entsprechend. Sondern ich mich das einzig und alleine, wei Akismet, das früher Spam-Kommentare und Trackback-Spam automatisch aussortiert hat, bei mir nicht funktioniert, bzw. zu groß ist und den Blog lahm legt. Daher sortiere ich Spam händisch aus. Ganz einfach.

Also: Kommentare sind auch weiterhin erwünscht.

Edit: Mittlerweile läuft auch Akismet, weswegen ich die Kommentarfunktion wieder für alle freigeschaltet habe,

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Perfektionismus & Psychologie

Nicht immer alles hundertprozentig perfekt machen

„Alles, was nicht hundertprozentig ist, ist nicht gut!” Könnte dieser Satz von Ihnen stammen? Und strengen Sie sich nicht oft genug an und verausgaben Sich dabei völlig, um die hundert Prozent zu erreichen?
Und jetzt überlegen Sie mal: Gibt es nicht in Ihrem Leben auch Dinge, die nicht hundertprozentig sind – und trotzdem gut? Zum Beispiel Ihr Kollege im Büro: Ärgern Sie sich nicht zwanzig mal am Tag über deren Chaos? Und haben Sie nicht gerade deshalb manchmal so viel Spaß bei der Arbeit, weil er die Dinge etwas lockerer sieht? Oder das Meeting letzte Woche: Eigentlich wollte der Chef etwas ganz anderes besprechen. Aber dann wurde die Diskussion völlig chaotisch, aber es kamen einige sehr gute Ideen auf den Tisch.

Wahrscheinlich fallen Ihnen mit etwas Nachdenken viele solcher Beispiele ein, die alle nicht hundertprozentig, aber trotzdem gut sind! Denn: Wenn Sie etwas nicht perfekt erledigen, bedeutet das nicht gleich, dass Sie es fehlerhaft oder schlampig ausführen. Auf das richtige Maß kommt es an. Und das richtige Maß setzten Sie sich letztendlich selbst! Denn meist erwarten die andern weniger von Ihnen als Sie selbst.

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Frisch Gegründet

Interessante Studie:
Sind Leghasteniker die besseren Unternehmer?

Lese- und Rechtschreibschwächen gelten gemeinhin als Signal von Dummheit. Um so interessanter die Ergebnisse einer vergleichenden Studie der Cass Business School.

Hier wurde festgestellt, dass Unternehmer mit der Lese- und Schreibschwäche Legasthenie Eigenschaften besitzen, die sie in ihrer beruflichen Position besonders erfolgreich sein lassen. Julie Logan, Professorin für Unternehmertum an der Cass Business School, wollte ursprünglich herausfinden, auf welche Weise Fähigkeiten, die für die Gründung und Leitung eines Unternehmens als besonders wichtig gelten, gefördert und trainiert werden könnten. Sie entdeckte dabei, dass sich unter Unternehmern ein ungewöhnlich hoher Anteil an Legasthenikern im Vergleich zur Gesamtbevölkerung befindet.* Bekannte Bespiele sind Bill Gates oder auch Richard Branson, Gründer des Medienkonzerns „Virgin”.

Unternehmer, die in ihrer Jugend mit der Lese- und Schreibschwäche zu kämpfen hatten, wiesen in der Studie ausgeprägte „Soft Skills” auf. So zeigten sie sich als exzellente Kommunikatoren und kreative Problemlöser. Auch in der Fähigkeit, gekonnt Aufgaben zu delegieren, waren sie Unternehmern, die nicht an der Lese- und Schreibschwäche litten, überlegen.

Professorin Logan vermutet, dass der Grund für dieses Ergebnis in der Tatsache liegt, dass Legastheniker von früh an mit bestimmten Schwierigkeiten und Unsicherheiten umgehen müssen und dadurch immer wieder gezwungen werden, neue Lösungswege zu finden. Große Schwierigkeiten bereitet Legastheniker auch der klassische Schulunterricht, bei dem der Erwerb und die Förderung von Soft Skills eine Nebenrolle spielt. Logan folgert, dass das Erziehungssystem auf diese Weise den kreativsten und innovativsten Köpfen nicht gerecht wird: “Um die besonderen Stärken von Legasthenikern zu fördern, braucht es einen ganzheitlichen und praktischen Unterricht. Dieser Ansatz würde eine florierende unternehmerische Gesellschaft produzieren.”

Zur Methode: Für die vergleichende Studie wurde in Großbritannien und den USA der prozentuale Anteil von Legasthenikern unter Unternehmer und Managern innerhalb eines Unternehmens ermittelt. Danach wurde der familiäre Hintergrund sowie die schulische Laufbahn untersucht. Die Teilnehmer der Untersuchung wurden zu ihren unternehmerischen Erfahrungen und zu ihrer Selbstwahrnehmung befragt.
Informationen zur Cass Business School: www.cass.city.ac.uk

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Frisch Gegründet

Zuteilung von Steuernummern verschoben

Mediafon meldet: Die Zuteilung der neuen Steuer-Identifikationsnummern (IdNr.), die eigenlich schon seit Mitte 2007 und dann ab Anfang 2008 die alten Steuernummern ersetzen sollten, ist verschoben worden. Nunmehr soll das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vom Mai 2008 an alle Steuerpflichtigen einen Brief mit der neuen Nummer schicken; nach drei Monaten soll die Zuteilungsaktion abgeschlossen sein.

Zugeteilt wird zunächst freilich nur die persönliche Identifikationsnummer; die geschäftliche “Wirtschafts-Identifikationsnummer” (W-IdNr.) für Unternehmen, Freiberufler und Gewerbetreibende, die auf lange Sicht die heutige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ersetzen soll und sich – anders als heute – von der persönlichen Nummer unterscheiden wird, folgt erst später.
Unter der Verschiebung stöhnen die Finanzämter, die schon jetzt mit Anfragen überhäuft werden, wo denn die neue Nummer bleibe. Solche Fragen nützen nichts – die Finanzämter haben mit der Zuteilung nämlich nichts zu tun, das macht das Bundeszentralamt für Steuern –, sind aber auch überflüssig: Auch wenn es auf den neuen Steuerformularen schon ein Feld für die neue Nummer gibt (das Gesetz ist schließlich schon fünf Jahre alt!), darf man dort getrost seine alte Steuernummer eintragen, solange man noch keine IdNr. oder W-IdNr. hat.