Umzug: Sozialgerichte auf Seiten der Hartz-IV-Empfänger – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Umzug: Sozialgerichte auf Seiten der Hartz-IV-Empfänger



Das Geld für den Lebensunterhalt von Hartz-IV-Empfänger zahlt der Bund. Zu den Wohnkosten gibt er lediglich einen Zuschuss. Mehr als zwei Drittel der Wohnkosten gehen zulasten der Kommunen. Und die bestimmen, ob ein Hartz-IV-Empfänger in eine billigere Bleibe umziehen muss oder in seiner bisherigen Wohnung bleiben kann. Und häufig müssen sie umziehen. Doch nicht immer ist das richtig, gerecht und sinnvoll. Wie DIE ZEIT vom 31.05.2007, Nr. 23, nun meldet, haben das Bundessozialgericht und das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen nun zugunsten der Hartz-IV-Empfänger entschieden: Ersteres hatte entschieden:

Die Arge könne nicht von den Menschen verlangen, sich eine billigere Wohnung zu suchen, wenn es die nicht gibt.

Wie das konkret in Zahlen aussehen soll, müssen nun die untergeordneten Instanzen entscheiden. In Hannover ist das jetzt geschehen:

Die Arge, die für die Unterstützung der Hartz-IV-Empfänger zuständige Behörde, verlangt Unmögliches von den Menschen. Für nur 300 Euro ist in der Landeshauptstadt keine Wohnung zu haben. Folglich darf die Arge nicht mehr darauf bestehen, dass sich die Leute eine solche Unterkunft suchen. Einzelpersonen müssten in Hannover künftig bis zu 385 Euro für Mietkosten bekommen, entschied das Gericht.



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