Persönlichkeitsmerkmale von Selbständigen: Wer gründet eigentlich? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Persönlichkeitsmerkmale von Selbständigen: Wer gründet eigentlich?



Persönlichkeits-Trainer und -Coach Roland Kopp-Wichmann hat auf seinem Weblog 12 Persönlichkeitsmerkmale festgehalten, die erfolgreiche Existenzgründer brauchen. Dazu zählen u.a. Flexibilität, Optimismus, Selbstbewusstsein, Kreativität, Mut zur Spezialisierung, Kundenorientierung, Ausdauer und Niederlagenresistenz sowie ein gewisser Hang zum Workaholismus. Den gesamten Artikel finden Sie hier:


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht B E R U F E B I L D E… Profil

Positionierung durch Fokussierung

Ich hätte vielleicht die Punkte etwas mehr zusammengefasst, kann aber im großen und ganzen nur zustimmen: Vieles davon habe ich in meinem Ratgeber Selbstorganisation und Zeitmanagement auch ausgeführt und mit konkreten Handlungsanleitungen versehen – z.B. Kreativitätstechniken, um kreativ zu werden.

Und das ständige Ringen zwischen Flexibilität (ich kann ja noch so viel anderes und brauch ja auch das Geld) und der geforderten Spezialisierung, will man auf dem Markt langfristig bestehen, kann man meiner Meinung nach nur dadurch entscheiden, wenn man sich klare Ziele setzt.

Klare Ziele helfen beim Zeitmanagement

Denn wer sich klar vor Augen führt, welches Ziel er hat, richtet auch seinen Zeitplan dementsprechend ein und kommt gar nicht erst in Versuchung, zu flexibel zu sein (auch dazu gibt es in meinem Buch ein paar Übungen).

Und auch Niederlagen in Erfolge umwandeln kann man ganz leicht üben – indem man sich mal aufschreibt, was man falsch gemacht hat und was man das nächste mal besser machen kann. Und dann schmeisst man die Liste mit den Fehlern einfach weg und nimmt sich vor, es das nächste mal besser zu machen.

Workaholismus auf dem Weg zum Burnout

Ich möchte noch etwas ergänzen, auch weil ich mich gerade beim Schreiben eines Buches damit beschäftige: Workaholismus ist m.E. wenig hilfreich und kann langfristig zum Burnout führen.

Natürlich besteht die Gefahr, dass Selbständige zu viel arbeiten – z.B. weil sie die Arbeit nicht als solche warnehmen, weil sie Spaß an der Arbeit haben, weil niemand sie kontrolliert – aber auch aus Druck. Und da wird es gefährlich, denn die Grenzen zwischen Spaß und Zwang sind nach meinen Erfahrungen fließend.

Eustress & Distress

Und der Grund ist für mich ganz einfach: Sobald man müde wird, verliert man die Lust an der Arbeit. Oder andersherum: Sobald ich keine Lust mehr habe, ist das das erste Anzeichen von Müdigkeit. Lange bevor man wirklich nicht mehr kann.

Und da wird es m.E. gefährlich, denn dann wird aus dem euphorischen Stress ganz schnell Distress. Und diese Grenzen muss man erkennen und wahrnehmen – z.B. dadurch, indem man einfach mal aufhört zu arbeiten. Also öfter mal Pause machen statt workaholistisch durchzuackern – dann machts auch wieder Spaß.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Ich habe jetzt wirklich gründlich nach dem Artikel gesucht, aber finde Ihn nicht. Haben Sie noch den Link oder gibt es den Artikel nicht mehr?
    LG, Frank B.

    • Simone Janson

      Hallo Frank, da müssten Sie Herrn Kopp Wiechmann fragen. Der Beitrag war hier mal verlinkt, wir nutzen jedoch ein Plugin, das ins Leere gehende Links automatisch löscht, da wir ja nicht den Überblick über andere Websites behalten können.
      Wie wäre es alternativ mit diesem Beitrag samt spannender Studie zu einem ähnlichen Thema?

  2. Betriebsberatung Nordmeyer

    Da kann man wirklich nur noch „Fachwissen“ hinzufügen, welches vhd. sein sollte oder erarbeitet werden sollte, welches dann aber auch gezeigt werden sollte. Es heißt nicht umsonst: „Tu gutes und sprich drüber!“. Für Mund-zu-Mund-Propaganda, die günstigste Werbeform, ist Fachwissen wichtig. – www.gruendung24.biz

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