Perfektionismus entsteht aus Angst: Achtung Psycho-Falle! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Perfektionismus entsteht aus Angst: Achtung Psycho-Falle!



Das Thema Perfektionismus rückt immer mehr in Bewusstsein. Und damit wächst die Erkenntnis, dass der in unserer Gesellschaft eigentlich positiv belegte Tick Perfektionismus auch seine Schattenseiten hat – und zwar explizit auch im Berufsalltag.


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Perfektionismus – in Maßen sinnvoll

Zwar ist es in Maßen sinnvoll, im Berufsalltag perfektionistisch zu sein, doch übertriebener Perfektionismus schadet mehr als er nutzt. Denn Perfektionismus entsteht zumeist aus Angst.

Z.B. die Angst, kritisiert oder von anderen abgelehnt zu werden. Oder die Angst, im Job zu versagen oder als Selbständiger keine mehr Aufträge zu bekommen. Und Angst kann keine Basis für erfolgreiches Arbeiten sein.

Wie zeigt sich Perfektionismus

U. a. zeigt sich der Perfektionismus durch:

  • Detailversessenheit und die Angst Fehler zu machen, die unglaublich viel Zeit kostet
  • Schwarz-Weiß denken, das dazu führt, Situationen pauschal zu beurteilen und sich damit Problme zu machen.
  • Empfindlichkeit gegenüber Kritik und Druck
  • Rechthaberei, da man nicht einsehen kann, Fehler zu machen
  • Die Unfähigkeit, arbeit zu delegieren, da man alles kontrollieren will

Was perfekt ist, verkauft sich besser

Die Ursachen für perfektionistisches Verhalt liegen zum einen in der Erziehung begründet – aber auch unsere Gesellschaft, die kapitalistisches Verhalten fördert, ist Schuld an diesem Tick.

Denn: was perfekt ist, verkauft sich besser. Mehr dazu können Sie in meinem Buch Die 110%-Lüge nachlesen.

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