Befürworter von Studiengebühren schneiden sich ins eigene Fleisch: Die nackten Zahlen als Beleg! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Befürworter von Studiengebühren schneiden sich ins eigene Fleisch: Die nackten Zahlen als Beleg!



Studiengebühren wurden in den letzen Jahren ziemlich flott eingeführt – naja, man hatte es kommen sehen, als die ersten Bundesländer Langzeitstudiengebühren eingeführt haben.


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Breite Meinungsmache

Möglich wurde diese radikale politische Umorientierung auch durch eine breite Meinungsmache. In der Bevölkerung entstand so mehr und mehr das Bild vom faulen Studenten, der auch schon was zahlen könne.

Ich will jetzt gar nicht über den Sinn und Unsinn von Studiengebühren diskutieren. Aber eine Meldung von Studis Online zeigt ganz deutlich: Die Befürworter von Studiengebühren schneiden sich auch ins eigene Fleisch.

Private Ausgaben für Bildung gestiegen

Denn laut statischem Bundesamt haben sich die durchschnittlichen Verbraucherpreise durch die Einführung von Studiengebühren in nur fünf Bundesländern gegenüber dem Vorjahr um 28,5% erhöht.

Um so viel sind nämlich die privaten Ausgaben für Bildung seit April 2006 gestiegen. Zum Vergleich: Die Energiekosten sind nur um 1,7 %, die kosten für Nahrungsmittel nur um 2,6 % gestiegen.

Und weiter heißt es:

Gegenüber dem Jahr 2000 liegt die Steigerung [im Bildungsbereich] sogar bei 46,8% – selbst die Gütergruppe alkoholische Getränke und Tabakwaren ist trotz Steuererhöhungen nur um 37,6% gestiegen.

Den gesamten Artikel findet man auf der sehr informativen Site Studis-Online unter http://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-638-verbraucherpreise.php

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