Der Bildungsblog http://bildung.twoday.net/stories/4111005/ berichtetet über die Krtik an der Pisa Studie und den üblichen Blick auf die Gewinnerländer der Studie, vor allem auf Finnland. Dann werden die Entscheidenden Unterschiede aufgeführt:
In Finnland bleiben die Kinder neun Jahre im selben Klassenverband. Der Schulbesuch ist kostenlos, so auch mittags die warme Mahlzeit, Lehrmittel und der Transport in die Schule. Auch wenn der soziale Hintergrund der Eltern in Finnland keine Rolle mehr für den Schulbesuch spielt, sind dennoch nicht alle Schüler gleich, sie lernen unterschiedlich schnell und auch in Finnland spielen Verhaltensprobleme eine Rolle. Hier gilt der Grundsatz: Individuell und in Kleingruppen unterrichten statt selektieren. Schulpsychologen und Sonderpädagogen unterstützen diejenigen, die Lernschwierigkeiten haben und sorgen so für Chancengleichheit.
Super: Wenn man doch weiß, wie es geht, warum mach Deutschland es nicht auch so? Ganz einfach: Kein Geld. Oder keines, dass die Regierung dazu abstellen kann. Denn kostenlose Lehrmittel, Essen, Transport kosten Geld. Ebenso wie das Mehr an Personal, das für den Unterricht in Kleingruppen abgestellt werden müsste. Ganz zu Schweigen davon, dass die Lehrer durch ein deutliches Gehaltsplus vielleicht auch motivierter zu Werke gingen. Wer also konstruktive Änderungsvorschläge machen will, sollte auch den finanziellen Rahmen berücksichtigen: Entweder Geld woanders einsparen, welches beschaffen – oder die Ideen richten sich nach den Finanzen.
Dann klappts auch mit Pisa.


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