Infos zum Traumjob: Wie wird man eigentlich Buchautor?

“Sie machen mich neugierig. Wie wird frau (oder man[n)) den Buchautor? Wäre das eine Alternative für den alte und neue Geisteswissenschaftler? ” fragte mich unlängst ein Mitglied in unserer Xing-Gruppe Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft. Ich habe daraufhin ein paar Informationen kurz zusammengefasst.

Was braucht ein Buchautor?

Der reine Buchautor, der, ohne Nebenjob, vom Schreiben leben will, braucht im Idealfall:

  1. ein gute Schreibe, ein Thema, bei dem er Experte ist und das sich gut verkauft
  2. einen Verlag, der auch bereit ist, in Werbung zu investieren und/oder selbst jede Menge Kontakte, z.B. zur Presse und Ideen fürs Marketing
  3. Und einen langen Atem. Einige Leute brauchen wohl auch recht lange, um einen Verlag zu finden. Dazu kann ich nur sagen: Ich habe zwei Verlage mit Exposee angeschrieben und hatte nach vier Wochen Vertrag mit Eichborn. Damit ist es aber noch nicht getan: Man muss sich dann weiterhin verkaufen und muss Folgeaufträge kriegen. Naja, vielleicht hat man auch Glück und das Buch schlägt gleich ein – wie die Autorin von Harry Potter.

Vom Schreiben leben ist also kein netter, easy Job, den man gemütlich von zu Hause aus erledigen kann. Aber ganz so schwer und unmöglich, wie manche Leute tun, ist es auch nicht.

Einen guten Verlag finden

Wenn man mal ein Buch schreiben möchte, aber eigentlich noch einen anderen Job hat, entfällt das Marketing-Problem insofern, dass man ja schon von was lebt.
Dann besteht das Hauptproblem darin, einen Verlag zu finden.

Das bedeutet, Verlag suchen, der zum Thema passen könnte, Lektor anschreiben mit Arbeitsprobe oder Leseprobe und Expose’ des Buches. Möglichst überzeugend. Und schön altmodisch per Post. Dann warten – und hoffen der Lektor liest es. Eventuell nochmal nachhaken – aber nicht gleich nach ein paar Wochen, so schnell sind die Leute meist nicht.

Sie selbst verlegen

Bleibt schließlich noch die Möglichkeit, es selbst zu verlegen. Kostet bei Books on Demand (http://www.bod.de) ca. ein paar hundert Euro, was man aber bei Sachbüchern durch die Tantiemen der VG-Wort (www.vgwort.de) wieder reinkriegen kann.

Oder kostenlos bei http://www.lulu.com, aber dann hat das Buch keine ISBN-Nummer und muss dennoch ein paar Exemplare selbst kaufen, die man an die Nationalbibliothek schickt. Wer selbst verlegt, muss man leider das komplette Marketing selbst machen.

Weitere Infos

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich das Forum für Sachbuchautoren bei Xing:

https://www.xing.com/app/network?op=home&tab=2&name=…

Zu unserer Gruppe: https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles&id=4216211&offset=0).






Beitrag weiterempfehlen


Schreiben Sie einen Kommentar


Abonnieren Sie die Diskussion per RSS oder per eMail (diese URL eingeben)! Kritische Kommentare sind willkommen, Beleidigungen & Werbung werden entfernt ( →Richtlinien). Für ein Foto neben dem Kommentar laden Sie es bei Gravatar hoch. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Ihre eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wenn der Kommentar nicht sofort erscheint, muss er freigeschaltet werden - z.B. weil er Links enthält.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

berufebilder